Zwönitzer sind auf Schnee angewiesen

Verein Schneemangel sorgt für Ausfall einiger Wettkämpfe

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Jens Kriegel ist Vorsitzender des Zwönitzer Skivereins. Foto: R. Wendland

Zwönitz. Es ist "angewintert" und auch der Lift ist aufgebaut. Doch ohne Schnee ist Wintersport nicht möglich. Da man am Ziegenberg in Zwönitz keine Schneekanonen hat, ist man auf die Gunst von Frau Holle angewiesen. Skifahren ist also erst dann möglich, wenn die Naturschnee-Auflage es entsprechend auch hergibt.

Engagierter Verein

In Zwönitz gibt es mit dem Turn- und Skivereins 1859 Zwönitz einen sehr rührigen Verein, der viel auf die Beine stellt, zuletzt eine Winterwanderung mit anschließendem Hutzen. Das Angebot ist gut angenommen worden von fast 100 Wanderern.

Jens Kriegel ist seit Oktober 2016 Vorsitzender des Turn- und Skivereins 1859 Zwönitz. Die 127 Mitglieder teilen sich in drei Abteilungen: Ski-Alpin, Turnen und Tennis. Die mitgliederstärkste ist die Abteilung der Wintersportler mit 83 Leuten.

Schneemangel sorgt für Probleme

Für die Wintersportler hat die Saison zwar begonnen, aber aufgrund von Schneemangel fallen die Wettkämpfe stellenweise aus. Für den 13. Januar steht in Braunlage die niedersächsische Meisterschaft an und am 20. Januar stehen die Erzgebirgsspiele in Pobershau. Auch dort werden Zwönitzer mit vertreten sein.

Wie Jens Kriegel erklärt, habe man schon in der letzten Saison gut abgeschnitten. Wie der 47-Jährige sagt, wolle man auch einen eigenen Wettkampf ausrichten, vorausgesetzt, es liegt Schnee. Geplant ist ein Termin im Februar, der aber kurzfristig je nach Wetterlage festgesetzt wird. Auch bei nationalen Wettbewerben treten die Zwönitzer an, um sich vergleichen zu können.