Insekten und Kriminologie - Wie passt das zusammen?

Insektarium Mark Benecke zeigt den forensischen Wert der Krabbeltiere

Im Oktober 1979 war die Geburtsstunde des Insektariums im Museum für Naturkunde. Seitdem werden inmitten der Stadt vor allem tropische Insekten, Spinnen, Tausendfüßer und Krebse präsentiert. Zum 40-jährigen Jubiläum des Chemnitzer Insektariums schaut am 7. Oktober auch der bekannte Kriminalbiologe Mark Benecke im Tietz vorbei.

In einer Lesung zum Thema "Insecten-Special" wird der Spezialist für forensische Entomologie ab 19 Uhr pikante Details über Insekten beleuchten - darunter der aasfressende Rotbeinige Schinkenkäfer, der ab dem 6. Tag nach dem Tod eines Menschen nachzuweisen ist. Auch die räuberischen Larven des Buntkäfers, der Gold-, Fleisch- und Käsefliege werden im Hinblick ihres forensischen Aussagewertes betrachtet. Die Larven der Käsefliege zeichnen sich beispielsweise durch besondere Eigenschaften aus: Sie sind gegenüber Magensäure resistent.

Tickets für diese Spezial-Veranstaltung sind im Vorverkauf für 25 Euro an der Kasse des Museums für Naturkunde im Tietz erhältlich. Pro erwachsene Person können maximal sechs Tickets erworben werden. Eine Online-Bestellmöglichkeiten gibt es unter www.naturkundemuseum-chemnitz.de.