Musikcafé Da Capo feiert großes Jubiläum

Jubiläum Zehn Jahre Musikcafé Da Capo im Chemnitzer Kraftwerk

Was 2009 als Idee geboren wurde, älteren Bürgern der Stadt den Zugang zu Musik und Kultur zu erleichtern, hat sich mittlerweile als feste Größe für viele im Terminkalender etabliert:

Am 4. April feiert das Musikcafé Da Capo sein zehnjähriges Jubiläum. "Ich wollte damals eine Brücke bauen zwischen Kulturschaffenden und Bürgern", erinnert sich Initiatorin Nancy Gibson, die als Direktorin der Städtischen Musikschule und Opernsängerin arbeitet. Im monatlichen Rhythmus, immer am ersten Donnerstag, organisiert sie gemeinsam mit Ute Kiehn-Dziuballa, der Geschäftsführerin des Kraftwerks und Projektmitarbeiterin Helga Neumeister einen kulturellen Nachmittag.

Eingeladen werden Musiker, die auf der Bühne schwärmerisch ihr Metier, ihre Leidenschaften erläutern dürfen und nicht selten auch Live-Musik spielen. Das alles passiert im Interviewstil mit Nancy Gibson auf der Bühne. "Dabei entsteht ein Heißhunger auf Musik. Wir wollen die Leute mitreißen, das ist das Ziel", so Nancy Gibson.

Große Gäste laden zum Jubiläum ein

Zur ersten Veranstaltung vor zehn Jahren kamen etwa 25 Gäste, heute sind es im Schnitt um die 100. Da das Musikcafé die Ergänzung "für Senioren" trägt, liegt der Altersdurchschnitt der Besucher zwischen 60 und 80 Jahren. "Es sind aber auch alle anderen eingeladen, jeder darf kommen", so Ute Kiehn-Dziuballa, die sich um die organisatorischen Abläufe kümmert.

Am 4. April findet um 15 Uhr die Jubiläumsveranstaltung zu "10 Jahre Da Capo" statt. Unter anderem haben sich dafür Jeffrey Goldberg, Kerstin Randall und Hartmut Schill angemeldet. Zu den Gästen in der Vergangenheit zählten unter anderem der Generalintendant der Städtischen Theater Christoph Dittrich, Wieland Müller vom Studio W.M., das Polizeiorchester oder das Tuya Klangwerk. Auch ein blindes Cello-Enesemble trat schon im Kraftwerk auf.