Raumfahrtausstellung: Vom Weltall bis in die Tiefe der Erde

Freizeit Sehenswerte Entdeckungen in der Gemeinde Muldenhammer

Muldenhammer. 

Muldenhammer. Ein staatlich anerkannter Erholungsort ist Morgenröthe-Rautenkranz. Bekannt ist das Dorf insbesondere als Geburtsort von Sigmund Jähn, des ersten deutschen Kosmonauten. Die mehr als eintausend Modelle und Originale in der Deutschen Raumfahrtausstellung erzählen über die Geschichte der Raumfahrt. Die Besucher kommen aus ganz Deutschland, denn die moderne Exposition ist deutschlandweit einmalig und zieht etwa 60.000 Besucher pro Jahr in den Bann. Hauptanliegen der großzügig aufgebauten Ausstellung ist, den Nutzen der Weltraumforschung für die Menschheit den Besuchern nahe zu bringen.

Alles rund um den Kosmos

Man erfährt Wissenswertes über die Erkenntnisse und die Entwicklung der Astronomie. Und über Wunsch des Menschen, den Heimatplaneten Erde zu verlassen. Es werden die ersten Flug- und Raketenexperimente vorgestellt. Es geht weiter über die ersten künstlichen Erdtrabanten, die ersten sowjetischen und amerikanischen Männer im All, das Mondlandeprogramm, erdnahe und intergalaktische Satelliten und Sonden, den Raumstationen von damals bis hin zur neuen Internationalen Raumstation.

Eigenen Edelsteine gestalten

Vom All in die Tiefe der Erde: Im Besucherbergwerk "Grube Tannenberg" in Schneckenstein heißt es "Glück auf !", denn mit diesem alten Bergmannsgruß werden die Gäste hier begrüßt. Bergwerksführer geben interessante Einblicke in die harte Arbeit unter Tage. Im angrenzenden Vogtländisch-Böhmischen Mineralienzentrum am Schneckenstein kann man jede Menge steinerne Kostbarkeiten bewundern. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl der schönsten Mineralien aus der Region. Zudem können Besucher in der Edelsteinschleiferei selbst ein Schmuckstück entstehen lassen. Eine besondere Attraktion in Muldenhammer ist zudem Europas einziger oberirdischer Topasfelsen, der "Schneckenstein".