Was für ein Theater in Chemnitz...

Schauspiel Schultheaterwoche lädt vom 24. bis 29. März ein

Früh übt sich, wer ein guter Schauspieler werden will. Mit Geschichten, Märchen oder Collagen, Tanz, Musicals, Puppenstücken und eigenen Texten und Produktionen präsentieren sich vom 24. bis 29. März insgesamt 21 Theatergruppen aller Schularten zur großen Chemnitzer Schultheaterwoche. Täglich wird im Schauspielhaus ein buntes Programm geboten.

"Medea. Stimmen"

Am 25. März um 20 Uhr ist beispielsweise ein Stück von Petra Seedorff nach Christa Wolfs "Medea. Stimmen" von der Theatergruppe "Die Anderen" des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums zu sehen.

"Das ist kein Mee(ä)rchen"

Eine Eigenproduktion der Klassen 4 der BIP Kreativitätsgrundschule Chemnitz widmet sich am 26. März um 9.30 Uhr dem Thema Klima. In dem Stück "Das ist kein Mee(ä)rchen" ist Neptun unglücklich, weil er aus seinen Gewässern nur Schreckensnachrichten bekommt. Mit Hilfe der Seeteufel schaut er sich das Elend an. Er sieht eine Ölpest, Plastikmüll und allgemeine Zerstörung. Die Tiere erzählen in Szenen, mit Liedern und Tänzen von ihrem Schicksal. Neptun will sein Amt niederlegen und fordert die Menschen auf, endlich etwas gegen diese Katastrophe zu unternehmen.

"Ronja Räubertochter - ein Puzzle"

Am 26. März um 13 Uhr erwartet die Besucher der Schultheaterwoche unter dem Titel "Ronja Räubertochter - ein Puzzle" eine Collage nach Astrid Lindgren von Petra Kretschmer und der Theatergruppe "Die Rotzlöffel" der Evangelischen Oberschule Gersdorf mit Musik von Hans-Eckardt Wenzel.

"Demokratier"

Am 28. März um 16 Uhr kommt mit "Demokratier" eine Eigenproduktion nach George Orwells "Farm der Tiere" der Klassen 7 des Chemnitzer Schulmodells auf die Bühne. Tiere auf einer Farm stellen sich die Fragen: Was braucht es, um im demokratischen Sinne miteinander zu leben? Und was macht Demokratie überhaupt aus?

Das komplette Programm der Schultheaterwoche ist unter www.theater-chemnitz.de zu lesen.