Wismut gewährt Einblicke in Lagerstättensammlung

Mineralien 1.800 Exponate warten auf die Besucher am Ostermontag

Region. 

Region. Die Lagerstättensammlung der Wismut öffnet für Interessierte am Ostermontag in der Zeit von 13 bis 16 Uhr die Tore. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Zu sehen sind Mineraliensammlungen im Zechenhaus des verwahrten Schachtes 371 zwischen Bad Schlema und Hartenstein. In der Ausstellung werden Minerale, Gesteine und Erze aus den Uranlagerstätten Sachsens und Thüringens gezeigt. Ebenso sind geologische Dokumentationen aus der Zeit der SDAG Wismut zu sehen.

Exponate tragen eine ganze Menge Geschichte in sich

Das Team vor Ort begleitet Besucher mit verschiedenen Informationen zur Ausstellung. Auch stehen sie für Fragen zur Verfügung. Eileen Reinhold ist Sachbearbeiterin im Geologischen Archiv der Wismut GmbH und unterstützt in ihrer Freizeit den Verein zur Wiedereröffnung und Entwicklung des Kur- und Heilbad Schlema, der die Lagerstättensammlung der Wismut betreibt. Die Lagerstättensammlung umfasst rund 1.800 Exponate und vermittelt den Besuchern so einen kleinen Eindruck davon, wie vielfältig die Welt der Mineralien in der Region ist. Wie Eileen Reinhold sagt, sei es spannend: "Sicher sind die Steine reine Objekte und dennoch tragen sie eine ganze Menge Geschichte in sich. Es gibt viele verschiedene Facetten. Es ist interessant, was die Natur alles hervorbringt."

Der Kernbestand der Exposition besteht aus Mineralien der ehemaligen Bergbaubetriebe Aue mit Proben aus dem Raum Schneeberg-Schlema-Alberoda und Pöhla-Tellerhäuser. Hinzu kommen Exponate aus kleineren erzgebirgisch-vogtländischen Uranlagerstätten wie Annaberg, Johanngeorgenstadt, Antonsthal und Zobes.