Zwei Oelsnitzer Künstler gestalten "Zueinander"

Ausstellung Neue Sonderschau im Hartmannhaus in Oelsnitz

Oelsnitz. 

Oelsnitz. In der Galerie des Heinrich-Hartmann-Hauses in Oelsnitz ist aktuell eine Ausstellung zu sehen, die unter der Überschrift "Zueinander - Zeiterkundung-Landvermessung" läuft. Gestaltet wird sie von zwei Künstlern: Jo Siamon Salich, 1955 als Jörg Sonntag in Lichtenstein geboren, und Andreas S. Berndt, 1963 als Andreas Gottfried Berndt in Stollberg geboren.

"Die Ausstellung zeigt Arbeiten von zwei Künstlern, die in Oelsnitz aufgewachsen sind, sich aber erst in Dresden kennengelernt haben. Sie sind sich in ihrer Kindheit und Jugend in Oelsnitz nie begegnet und haben erst in der Fremde festgestellt, dass sie aus der gleichen Stadt stammen und beide künstlerisch aktiv sind", erklärt Galerieleiter Alexander Stoll. In der Ausstellung sind Werke von beiden zu sehen, die unabhängig voneinander in den letzten Jahren entstanden.

"Schürfen auf Glück"

"Der zweite Teil ist direkt auf Oelsnitz bezogen", so Stoll und ergänzt: "Im Juni und Juli haben die beiden eine mehrteilige Performance in der Stadt durchgeführt. Sie haben Interviews geführt mit Prominenten und Nichtprominenten unter dem Motto: Schürfen auf Glück. Die Ergebnisse der Interviews sind auszugsweise in akustischer Form, in Videoform oder als Fotos in der Ausstellung zu sehen."

Bis 13. Oktober ist die Ausstellung im Hartmannhaus noch zu sehen. Für Besucher genügend Zeit, sich selbst ein Bild zu machen. Und es gibt noch zwei Begleitveranstaltungen: am 22. September, 16 Uhr steht eine öffentliche Führung auf dem Programm und am 6. Oktober, 16 Uhr wird es ein Galeriegespräch mit den ausstellenden Künstlern geben.