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FFP2-Masken beim Einkaufen bald Pflicht? Das plant die Bundesregierung

Corona-pandemie Die neuen verschärften Maßnahmen werden die Verlängerung des Lockdowns, Schließung der Schulen und eine FFP2-Pflicht beinhalten

Berlin. 

Berlin. Wie aus Medienberichten am heutigen Dienstag bekannt wurde, plant die Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit den Ländern, eine Verschärfung und Verlängerung des Lockdowns. So soll laut dem Papier die Ausgangssperre bis zum 15. Februar ausgeweitet werden. Diese Reglung schließe auch den Präsenzunterricht ein. Es sei zwar bekannt, dass sich der daraus resultierende Distanz-Unterricht negative Auswirkungen auf das Sozialleben und die Entwicklung der Kinder habe, allerdings gebe es Hinweise darauf, dass sich die bereits in Deutschland ausgebreitete Mutation B.1.1.7 des SARS-CoV2-Virus auch stärker unter Kinder und Jugendlichen verbreitet, als das bei dem bisher bekannten Virus der Fall sei. Eine Notfallbetreuung werde aber sichergestellt und Distanzlernen angeboten.

Medizinische Masken sollen Pflicht werden

Des Weiteren soll der umstrittene Beschluss, eine FFP2-Masken-Pflicht oder zumindest das Tragen von medizinischen Masken in engen Räumen, tatsächlich durchgesetzt werden. Dies beinhalte den Öffentlichen Nahverkehr und Läden des täglichen Bedarfs.

Die Familien- und die Kultusministerkonferenz werden demnach gebeten, sich für die Zeit ab dem Unterschreiten einer 7-Tage-Inzidenz von 50 darauf vorzubereiten, Kindertagesstätten wieder zu öffnen, Wechselunterricht unter Einhaltung von Abstandsregeln in den Grundschulen vorzusehen und in weiterführenden Jahrgängen weiterhin Distanzunterricht zu planen.