5 PS5-Details, die einem womöglich nicht aufgefallen sind

Während der PlayStation-5-Präsentation ließ Sony Bilderfluten über die Zuschauer hereinbrechen. Über 20 Spiele stellte der Konzern in Form grellbunter und lauter Trailer vor, ehe das finale Design der Konsole gelüftet wurde. Gut möglich, dass Ihnen dabei diese Details entgangen sind.

Lange mussten sich PlayStation-Fans und der Rest der Welt gedulden, ehe Sony die PlayStation 5 enthüllte. Was sich ihnen offenbarte, war eine Art Gegenentwurf zu Microsofts kantig-klobiger, aber auch schlichter Xbox Series X: ein futuristisch anmutendes Designschmuckstück in Weiß, mit vielen geschwungenen Linien, dessen schwarzer Kern - den über 20 gezeigten Spielen nach zu urteilen - mächtig viel Leistung verspricht. Weil die Optik jedoch polarisiert und das Netz zu viel Meme-Häme veranlasst hat, wären diese fünf Details beinahe untergegangen.

1. Größer ist besser?

Die PlayStation5 wird so ziemlich jede andere Konsole überragen. Zumindest, was ihre reine Größe betrifft. Der Reddit-User GREBO7 hat sich die Mühe gemacht, die Modelle aus drei Generationen Xbox und PlayStation miteinander zu vergleichen. Dabei zog er als Fixgröße die USB-A-Ports und Laufwerke heran, die sich in den letzten Jahren nicht verändert haben. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Aneinanderreihung - und die Erkenntnis vieler PS5-Interessenten: Aufrecht passt das Ding nicht ins Wohnzimmer-Regal! In einem zweiten Schritt will GREBO7 sogar die Maße herausgefunden haben. Demnach kommt die PS5 auf eine Höhe von rund 45 Zentimeter, die Xbox Series X aufgrund der breiteren Quaderform nur auf 30 Zentimeter.

2. Die PS5 lässt sich flachlegen

Zum Glück muss die PS5 nicht zwingend wie ein weiß-schwarzer Riese stehen. Sie funktioniert auch liegend, wobei das Laufwerk-Bäuchlein, das der Konsole viel Häme im Netz eingebracht hat, nach unten weist.

3. Die Anschlüsse

Wer genau hinschaut, findet auf der Gerätefront nicht nur USB-A-Ports, sondern auch einen modernen USB-C-Anschluss. Damit ist die Konsole sowohl für alte als auch neue Peripherie-Geräte bestens gerüstet. Über den USB-C-Port könnte aufgrund der hohen Datenrate womöglich eine externe Festplatte angesteckt werden. Oder gar ein Nachfolgemodell der PlayStation-VR-Brille. Vielleicht finden darüber vorerst auch nur die zumindest bereits angekündigte HD Kamera, die Doppel-Ladestation für die DualSense-Controller sowie einzelne Gamepads Anschluss. Bilder von der Rückseite der Konsole gibt es noch keine.

4. Zeichen und Wunder

Mehr als nur Symbolpolitik, sondern eher eine Liebeserklärung an die Fans, die solche Details zu schätzen wissen: Wer ganz genau hinschaut, entdeckt auf manchen Peripherie-Geräten wie den DualSense-Controllern und an den Innenseiten der weißen Konsolenhülle jede Menge Kreise, Quadrate, Dreiecke und X-e - seit jeher die typische Tastenbelegung der Gamepads. Man muss auf den veröffentlichten Bildern schon sehr nahe ranzoomen, um das zu erkennen. Ein Wunder, dass es aufgefallen ist.

5. Vorgeschmack auf die Leistung

Ehe das Design der PlayStation-5-Design gelüftet wurde, zeigte Sony mitunter eindrucksvolle Trailer zu rund 20 Spielen. Darin finden sich Hinweise auf die Leistungsfähigkeit und Stärken der PS5: So ist im Video zur Rennsimulation "Gran Turismo 7" in einer Sequenz zu sehen, wie die verwendete Raytracing-Technik atemberaubende Lichteffekte und Reflexionen auf dem Boden einer Garage und den Karosserien der Boliden ermöglicht. Nicht minder beeindruckend: der Tauchgang der "Horizon Forbidden West"-Heldin durch einen Wald aus Seetang. Bei "Ratchet und Clank: Rift Apart" wiederum wird man Zeuge von der Schnelligkeit der verbauten SSD-Festplatte. Binnen Sekunden springt das Duo aus Langohr und Blechkübel zwischen einem Dutzend unterschiedlichster Level-Welten hin und her - komplett ohne nervige Ladepause.