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Bericht: FIFA will von EA über 1 Milliarde Dollar für Namensrechte

"FIFA 22" könnte das letzte Fußballspiel von EA mit diesem Titel sein. Nächstes Jahr könnte "EA Sports FC 23" in den Regalen stehen. Der Grund: Die FIFA ruft astronomische Summen für die Namensrechte auf.

Aus "FIFA 23" könnte "EA Sports FC 23" werden: Electronic Arts plant bei seiner populärsten und erfolgreichsten Reihe eine Namensänderung, die neue Marke wurde bereits beim deutschen Patent- und Markenamt hinterlegt. Der Grund für den drastischen Schritt: Der internationale Fußball-Verband FIFA ruft laut einem Bericht der "New York Times" nach Ablauf des aktuellen, bereits 2013 geschlossenen Lizenzvertrags im Dezember eine Summe von mindestens einer Milliarde US-Dollar für die Namensrechte im Rahmen einer vierjährigen Laufzeit auf. Aktuell soll EA "nur" 150 Millionen Dollar pro Jahr bezahlen.

Nicht nur der gewaltige Geldbetrag missfällt dem Publisher: Die FIFA poche demnach auch auf eine Nicht-Exklusivität. Der Verband wolle sich unbedingt die Möglichkeit erhalten, auch mit anderen Firmen aus der Computerspielebranche Geschäfte abzuschließen, heißt es darin. Der Artikel nennt als fiktives Beispiel etwa eine Kooperation mit "Fortnite" von Epic Games.

EA fahre jedoch zweigleisig: Einerseits sei die Exklusivität ein entscheidendes Kritierum, weil man auch über Jahre hinweg die Marke mitaufgebaut habe. Sie künftig in anderen Titeln zu sehen, sei nicht akzeptabel. Andererseits scheint die finanzielle Schmerzgrenze derart überschritten, dass Electronic Arts sich auch vorstellen könne, gänzlich von der Marke "FIFA" abzurücken. Die nötigen Verträge mit über 300 anderen Partnern wie der UEFA oder der Spielervertretung Fifpro wurden erfolgreich verlängert.

"FIFA 22" mit Rekordstart

Wie die Verhandlungen auch ausgehen mögen: Derzeit hat EA allen Grund zum Feiern. "FIFA 22" landete nach dem Release am 1. Oktober direkt an der Spitze der Verkaufscharts - und zwar auf allen Plattformen (Quelle: GFK Entertainment). Zudem handelt es sich bei der Fußball-Simulation mit der Rückennummer 22 um den mit Abstand erfolgreichsten Spielestart des Jahres. Seit dem Release haben mehr als 9,1 Millionen Spieler mehr als 460 Millionen Matches gespielt und über 7,6 Millionen Ultimate Team-Kader kreiert.

Allerdings polarisiert "FIFA 22" auch ungemein. Während die Version für PS5 und Xbox Series X mit State-of-the-Art-Optik, verbesserter Ballphysik und der neuen "HyperMotion"-Animationstechnik glänzt, gab für alle anderen Systeme eher ein größeres Saison-Update zum Vollpreis. Auch die Mikrotransaktionen im "FUT"-Modus stehen weiterhin in der Kritik.