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"Call of Duty": "Modern Warfare 2"-Einblicke, "Warzone 2.0" und "Warzone Mobile"

Call of Duty Das "Call of Duty Next"-Showcase verriet Details über die Zukunft der Shooter-Reihe. Bei dem Online-Event gab es Neues zum Multiplayer von "Modern Warfare 2", der kommenden Beta, "Warzone 2.0" und "Warzone Mobile".

In einem firmeneigenen Online-Showcase stellte Activision die Zukunft seiner Ego-Shooter-Reihe "Call of Duty" vor: Dabei ging es unter anderem um die komplette Enthüllung des Multiplayer-Modus des kommenden Ablegers "Modern Warfare 2", den kostenlosen Battle-Royale-Modus "Warzone 2.0" und den entsprechenden Mobile-Ableger. Ein Überblick.

Im "Call of Duty: MW2"-Multiplayermodus wird der wichtige Waffenschmied-Modus aufgerüstet: Das individuelle Upgraden durch Attachements und damit das Feintuning von Schießprügeln bekommt einen weiteren, zehnten Slot spendiert. Entschlackt wurde indes das System an anderer Stelle: Durch die Gruppierung in Waffenfamilien lassen sich freigeschaltete Aufsätze künftig für alle gleichen Typen nutzen. So soll das Aufleveln leichter werden.

Die Bewegungsoptionen in "Modern Warfare 2" sollen eine neue Qualität und Vielfalt erreichen. Wichtig ist das Element Wasser. Es kann taktische Vorteile bringen - zum Beispiel als Stealth-Moment der Überraschung, als Versteck oder als Fluchtweg. Die Ballistik wird im Fluss oder Ozean eine andere sein. Unter anderem ist unter Wasser nur der Einsatz von Pistolen möglich, während Primärwaffen dort nicht funktionieren.

Auch die Möglichkeit, sich an Kanten zu hängen oder sich hochzuziehen erweitert das Gameplay und kann Vorteile bringen. Geschossen werden kann auch hängend. Neben dem bekannten Slide-Move, also dem Rutschen im Sprint, kommt der "Dolphin Dive" hinzu. So kann man in Deckung hechten, wenn der Kugelhagel unbequem wird.

Perspektivwechsel

Die Gattung Ego-Shooter ist eigentlich ein zentrales Merkmal der "Call of Duty"-Serie. Doch im kommenden "Modern Warfare 2" lässt sich die Sicht von der Ich- auf die Third-Person-Perspektive wechseln. Dieses Feature war zuletzt 2009 dabei - im ersten "Modern Warfare 2". Letzteres soll mit dem neuen Spiel bekanntermaßen nichts als den Namen gemeinsam haben. Nachdem sich die Dritte-Person-Sicht auf das Balancing auswirkt, da man den Vorteil einer schnelleren Rundumsicht genießt, soll es bei Online-Matches eigene Playlists für die Third-Person-Variante geben.

Auch die Fahrzeuge, die in manchen Modi zum Einsatz kommen, bieten mehr Liebe zum Detail und Realismus als bisher. So ist das Schadensmodell ausgeklügelter und detaillierter (inklusive platter Reifen) und es gibt fahrzeugtypische Optionen wie die Möglichkeit, auf ein LKW-Dach zu klettern. Man kann sich zudem aus Autos lehnen und schießen. Selbst der Fahrer ist nicht wehrlos.

Neue Gadgets, neue Maps

Die neuen Gadgets konnte man beim Showcase "Next" in Aktion sehen. Die taktische Kamera ertönt zur Warnung, wenn sie Gegner erkennt, zudem lassen sich mit ihr Feinde markieren. Der Drill Charge erlaubt es, Granaten durch Wände zu werfen. Das EMP-System DDOS kann gegnerische Fahrzeuge und Ausrüstung funktionsunfähig machen. Eine aufblasbare Soldatenattrappe ist mit einer Annäherungsmine als tödliche Falle angedacht. Klassiker wie der Heartbeat-Sensor sind auch dabei und wurden überarbeitet. Insgesamt sind 13 Field-Upgrades in "Modern Warfare 2" an Bord.

Einblicke in neue Maps und Modi gewährte Infinity Ward beim "Next"-Showcase ebenfalls. Für die Map "Sarrif Bay" dient ein Fischerdorf als Kulisse. Bei den Kämpfen von zwei jeweils 32-köpfigen Teams spielt das Wasser eine wichtige strategische Rolle. Ein kompakteres Areal für kleinere Matches wie 6vs6 ist der mexikanische Markt "Mercado Las Almas".

Neu ist der Modus "Invasion". In dem opulenten Deathmatch sind neben echten Spielern auch KI-Charaktere dabei. Der Modus "Spec-Ops" ist eine Hommage an einen Modus aus "Modern Warfare" von 2009. In der neuen Version müssen zwei Spieler in einem weitläufigen Areal mehrere Aufgaben erfüllen. Raids mit zwei Dreier-Teams werden kommen, allerdings nicht zum Launch, sondern später. Teamwork ist in den kooperativen Raids wichtiger als bei anderen Matches. Das aus dem 2019er "Modern Warfare" bekannte "Ground War" kehrt in "Modern Warfare 2" zurück. Und das größer denn je: Mit bis zu 64 Figuren (52 reale Spieler und jeweils 12 KI-Soldaten pro Team) treten zwei Teams gegeneinander an. "Battlefield" von Activisions Mitbewerber EA bekommt also auch in dieser Hinsicht Konkurrenz.

Für Fairplay im Hauptspiel und bei "Warzone 2.0" soll das Ricochet Anti-Cheat-Programm sorgen. Dieses kommt bereits bei "Call of Duty: Vanguard" zum Einsatz.

Wann startet die Open Beta?

Der Early Access startete am Freitag, dem 16. September um 19 Uhr - allerdings nur als zweitägiger Event für Vorbesteller der PS-Versionen. Die auf zwei Wochen verteilte Open Beta-Phase für alle PlayStation-Spieler geht wohl am 18. September um 19 Uhr los und dauert bis zum 20. September und dann wieder vom 22. bis 26. September. In der zweiten Woche der Beta kommen Xbox und PC dazu. Der Early Access für PC und Microsoft-Konsolen findet vom 22. bis 23. September statt, die Open Beta für beide Plattformen vom 24. bis 26. September. Sobald alle Plattformen in der Beta vertreten sind, wird es auch Crossplay geben.

In der Beta stehen drei 6v6-Maps (Valderas Museum, Farm 18, Mercado Las Almas) zur Wahl und die 32vs32-Map "Sarrif Bay". Neben Team Deathmatch sollen die drei neuen Modi Knockout, Prisoner Rescue und Invasion in die Rotation kommen.

Was ist neu bei Warzone 2.0?

Die kostenlose Battle-Royale-Variante von "Call of Duty" schickt Spieler wörtlich in die Wüste: In "Warzone 2" ist Al Mazrah, eine fiktive Region in Westasien, Schauplatz des Geschehens. Zu den Sehenswürdigkeiten im Sand zählen Dörfer, eine Ölraffinierie und der Flughafen.

Fahrzeuge sind praktisch um auf der bis dato größten "Warzone"-Karte schnell von A nach B zu kommen. Während sich der Aktionsradius in Verdansk ursprünglich auf einen einzigen Todeszirkel beschränkte, der sich sukzessive verkleinerte, sind in Al Mazrah mehrere immer kleiner werdende Kreise aktiv, welche die Bewegungsfreiheit an verschiedenen Stellen der Wüste einschränken. Am Ende laufen diese dann doch zu einem einzigen Kreis zusammen. Dies soll für eine spannende Endphase der Matches sorgen. Auch neu: KI-Fraktionen bewachen sogenannte Strongholds. Als Belohnung für einen Sieg gegen die KI-Hüter winkt besonders seltener Loot.

Um nach dem eigenen Ableben eine zweite Chance zu bekommen, muss man wie gehabt ins Gulag - diesmal allerdings in 2v2-Duellen. Kooperation ist also angesagt, wenn man sich sein Ticket zurück aufs Schlachtfeld erkämpfen will. Neben dem klassischen Battle-Royale-Modus wird der Modus DMZ im neuen Warzone eingeführt. Mit dem eigenen Feuerteam müssen an verschiedenen Orten der Wüsten-Map Missionen gemeistert und Loot gesammelt werden, bevor das Team extrahiert wird - zum Zeitpunkt der Wahl. KI-Charaktere und gegnerische Teams erschweren die eigenen Pläne.

Die Free2Play-Schlacht startet am 16. November, knapp zwei Wochen nach dem Release des Hauptspiels. "Call of Duty: Modern Warfare 2" erscheint am 28. Oktober 2022 für PS5, Xbox Series X/S, PS4, Xbox One und PC.

Warzone Mobile

Der Mobile-Ableger "Warzone Mobile" soll 2023 für iOS und Android kommen. Die mobile Variante für Handys und Tablets kann optisch nicht mit der Konsolen- oder PC-Version mithalten, bietet aber ebenfalls riesige Matches für bis zu 120 Spieler. Als Kulisse dient das altbekannte Verdansk. Auch das Gameplay soll an das Original erinnern, was Gunplay, Killstreaks und so weiter angeht. Das Mobile-Spiel wird Cross-Progression bieten, damit Fortschritt im Battlepass mit "Warzone 2" und "Modern Warfare 2" geteilt werden kann.

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