Cockpit im Wohnzimmer: F1-Simulator zum Preis eines Sportwagens

Steht ein Ferrari im Wohnzimmer: Mit seinem neuen "Formel-1-Simulator" setzt Hersteller Cranfield Maßstäbe im virtuellen Rennbetrieb und professionellen eSports-Bereich. Näher kommt man dem Gefühl, in einem echten Rennwagen zu sitzen, wohl nicht mehr. Allerdings muss man dafür richtig tief in die Tasche greifen.

Der - zugegeben - kleine Markt für High-Tech-Gamer-Möbel ist um eine Kuriosität reicher. Nachdem Acer 2019 mit dem "Predator Thronos" einen rund 20.000 Euro teuren Profi-Stuhl vorgestellt hat, setzt der Hersteller Cranfield gewaltig einen oben drauf.

Das britische Unternehmen, Zulieferer und Ausstatter der F1-Teams, bietet Gamern mit dem "Formel 1-Simulator" ein originalgetreues Cockpit-Chassis eines F1-Boliden an, in dem sich alle Schalter, Hebel und Pedale der echten Rennwagen an exakt gleicher Stelle wiederfinden.

Bereits für die Basisversion des modular aufgebauten Simulators müssen bereits rund 28.000 Euro eingeplant werden - VR-Headset mit simuliertem 55-Zoll-HD-Bildschirm, eingebautem Hochleistungs-Gaming-PC und dem speziell angepassten Rennspiel "Assetto Corsa" inklusive.

Wer im Rahmen der Vollausstattung obendrein hydraulische Bremspedale, eine sich neigende Plattform, die zudem ein ausbrechendes Heck simulieren soll, und Bildschirme rundum haben möchte, sollte sage und schreibe rund 144.000 Euro auf der hohen Kante haben - oder sich womöglich nach einem echten Sportwagen umsehen.