Corona-Boom: Sony verkauft Fluten von PS4-Spielen

Neuen Verkaufszahlen von PS4-Hersteller Sony scheinen zu belegen, dass die Spiele-Nutzung wegen Corona deutlich gestiegen ist: Zur Zeit der Lockdowns hat der Hersteller wesentlich mehr PS4-Games absetzen können als im Jahr davor.

Corona zwingt die Menschen, mehr Zeit zu Hause zu verbringen - unter anderem wird mehr gezockt, wie zahlreiche Studien belegen. Wie stark der weltweite Spiele-Konsum während der diversen Lockdowns tatsächlich gestiegen ist, verraten nicht nur die Downloadzahlen von Free-2-Play-Titeln wie "Call of Duty: Warzone", "Fortnite" und Co,, sondern auch aktuelle Verkaufszahlen von PlayStation-Hersteller Sony: Der hat im besonders vom Social-Distancing betroffenen zweiten Quartal 2020 satte 91 Millionen Games für sein PS4-System verkaufen können - eine Steigerung von 83 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Zu den Top-Sellern dieser Wochen zählen von Sony selbst produzierte Spiele - allen voran das Endzeit-Abenteuer "The Last of Us - Part 2", das bereits am Startwochenende über vier Millionen Abnehmer fand. Insgesamt hat der Hersteller im zweiten Quartal 18,5 Millionen PS4-exklusive Titel verkauft - im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 11,7 Millionen.

Dass der Konzern auch für die kommenden Monate wegen der Corona-Pandemie mit einer stärkeren Spiele-Nutzung rechnet, scheint seine Strategie für den PS4-Nachfolger zu beweisen: Für die auf Ende des Jahres terminierte PlayStation5 hat man die Produktionsmenge angeblich verdoppelt.