Das große Blubbern: Ist ein Aquarium-Simulator entspannend oder einfach nur langweilig?

Aquarien waren als Bildschirmschoner mal der Renner - aber braucht's deshalb gleich einen Aquarium-Simulator? "Biotope" könnte das langweiligste oder meist entspannende Spielerlebnis des Jahres werden. Die Zielgruppe dürfte so oder so überschaubar sein.

Felsen, Toastbrot, Socken, durchgeknallte Ziegen, Staubsauger: Die Liste an skurrilen Simulatoren ist lang - und wird Ende Juli noch ein bisschen länger: Dann veröffentlicht der Magdeburger Hersteller 2tainment den Aquarium-Simulator "Biotope" und lockt digitale Fisch-Fans mit fast fotorealistischer Grafik an den Bildschirm. Zudem nimmt man sich des Themas voller Ernst an: Das Spiel umfasst neben Aspekten wie Einkauf oder Aufzucht verschiedener Flossentiere auch die Einrichtung der kleinen Unterwasserlandschaft.

Dafür stehen von nützlichen Accessoires wie Wasserfilter, Pumpe und Thermometer auch dekorative Extras - darunter Pflanzen, Felsen und sogar Totenschädel oder kleine Schiffswracks - zur Verfügung. Simuliert werden unter anderem das Wachstum der Tiere und mögliche Defekte an den verschiedenen Geräten.

Wem es auf Dauer zu langweilig wird, seinen Fischen beim Schwimmen oder An-der-Scheibe-nuckeln zuzusehen, kann immerhin den Zeitraffer-Modus aktivieren - besonders dann ein nützliches Feature, wenn man Aufgaben erfüllen und den eigenen Level steigern will, um das Aquarium noch luxuriöser einzurichten oder sich exotischere Fische anzuschaffen.

Ob "Biotope" damit der Anwärter auf das am meisten relaxte oder einfach nur langweiligste Spiel des Jahres (oder beides auf einmal) ist, hängt vermutlich von den persönlichen Präferenzen ab. Laut Hersteller ist das Digi-Aquarium ab dem 23. Juli auf Steam erhältlich.

Biotope - Aquarium Simulator EA Trailer