Das sind die schönsten Spiele des Jahres

Gaming Das schönste Spiel des Jahres - dieser Titel geht an drei Games, von denen man zwei nicht unbedingt auf dem Zettel hatte.

Bei den Game Awards waren "God of War" und "Elden Ring" die großen Gewinner. Beide Titel wurden in mehreren Kategorien ausgezeichnet - "Elden Ring" unter anderem für "Bestes Artdesign". Bei der Wahl zum optisch schönsten Spiel des Jahres, ausgelobt von "Digital Foundry", gingen beide Blockbuster indes leer aus. Stattdessen teilten sich die drei ersten Plätze drei Games, von denen man zwei nicht unbedingt auf dem Zettel hatte.

Während die Jury der Game Awards auch Aspekte wie originelle Story, durchdachte Gameplay-Mechaniken und Co. bewertet, legen die Technikexperten ihren Fokus vor allem auf die grafische Darstellung und die damit einhergehende Performance.

Was sind die drei schönsten Spiele des Jahres?

Das schönste Spiel des Jahres ist in den Augen der "Digital Foundry"-Jury demnach das Action-Adventure "Horizon: Forbidden West". Begeistert waren die Juroren von der Darstellung der Figuren: "Sie sehen aus und bewegen sich wirklich wie echte Personen", lobt John Linneman. Spieler könnten dadurch die Gestik und Mimik der Protagonisten leicht erkennen. Auch die Bekleidung der Charaktere und die Details der Spielwelt würden zur realistischen Atmosphäre beitragen, so das Urteil. Besonders die Performance der PS5-Version begeistert.

Platz zwei ging an den Weltraum-Horror "Callisto Protocol", für das ehemalige "Dead Space"-Macher verantwortlich zeichnen. In einem Gefängnis auf dem titelgebenden Jupitermond trifft man auf groteske Kreaturen, die einem nach dem Leben trachten. Vor allem das Spiel von Licht und Schatten haben die Technik-affine Jury überzeugt. "Callisto Protocoll" basiere zwar auf der älteren Unreal Enginge 4, doch das würde man dem Spiel nicht anmerken, da es die technischen Grenzen der Engine ausreize, so die Experten. Außerdem lobte man die herausragende Motion-Capture-Technik, welche die schauspielerischen Leistungen von Darstellern wie Josh Duhamel und Karen Fukuhura digital gekonnt umsetzt.

Auf Platz drei liegt "Portal RTX". Das Puzzle-Spiel "Portal" ist zwar bereits 15 Jahre alt, bekam aber in diesem Jahr ein optisches Upgrade mit Raytracing- und Pathtracing-Effekten. Die Experten von "Digital Foundry" erklärten, realistisch wirkendes Licht sei ein wesentlicher Faktor für die Immersion. "Portal RTX" meistere dies mit seinen neuen dynamischen Beleuchtungseffekten par excellence.

 BLICK ins Postfach? Abonniert unseren Newsletter!