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Deutschland daddelt: Gaming-Markt wächst und wächst ...

Gaming Ungebrochene Faszination: Das zweite Jahr in Folge wächst der deutsche Spielemarkt - auf nun mehr fast 10 Milliarden Euro. Klassische Spieleverkäufe brechen jedoch ein.

Gaming boomt in Deutschland weiter: Wie der Verband Game bekannt gegeben hat, erlöste die Branche im Jahr 2021 mit dem Verkauf von Computerspielen, Hardware und Online-Diensten rund 9,8 Milliarden Euro - ein Umsatzplus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen basieren auf Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und data.ai.

Bereits 2020 konnte der deutsche Games-Markt um 32 Prozent wachsen, was unter anderem an neuen Spielerinnen und Spielern lag, die während der Corona-Pandemie hinzugekommen waren.

Alle drei Marktsegmente konnten 2021 erneut zulegen - allen voran die Spiele. Deren Umsatz wuchs um 19 Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro, wobei die stärksten Wachstumstreiber In-Game- bzw. In-App-Käufe waren. Diese vor allem in Free-2-Play-Titeln beliebten Mikrotransaktionen umfassten allein 4,2 Milliarden Euro. Der Verkauf von klassischen Vollpreis-Spielen ist dagegen um 9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zurückgegangen.

Klassische Games-Verkäufe brechen gegen den Trend ein

Das Plus von 18 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Euro im Bereich Gaming-Hardware ist einerseits auf die hohe Nachfrage bei den Spielekonsolen (808 Millionen Euro) und -PC/Laptops (1 Milliarde Euro) zurückzuführen, wo die Nachfrage das Angebot bei Weitem übertraf und entsprechend laut Game-Geschäftsführer Felix Falk "sogar ein noch größerer Umsatzanstieg möglich gewesen" wäre. Aber auch PC-Zubehör wie Grafikkarten, Gamepads, Tastaturen, Mäuse und Monitore waren heiß begehrt und ließen den Umsatz um 22 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro anwachsen. Elf Prozent mehr gaben Konsolenbesitzer 2021 für Zubehör aus - in Summe 306 Millionen Euro.

Xbox Game Pass, EA Play, Ubisoft+, PlayStation Plus und Co.: Nach dem großen Wachstumssprung von 50 Prozent 2020 ist der Umsatz mit Gaming-Online-Diensten und -Abos 2021 um weitere 4 Prozent auf 720 Millionen Euro gestiegen.

Felix Falk zeigt sich für die Zukunft weiterhin zuversichtlich und interpretiert die Daten so: "Diejenigen, die Games während der Lockdowns erstmals für sich entdeckt haben, finden auch langfristig Gefallen daran".

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