• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Corona-News

EA dementiert: Keine Werbespots in "FIFA" und Co. geplant

Vor Kurzem kursierten Berichte, wonach EA mit einem Anbieter von Ingame-Werbung zusammenarbeiten und selbst in Blockbustern Zwangswerbepausen einbauen würde. Nun dementierte der Publisher.

Diese Meldung sorgte unlängst für Aufsehen: Das auf Ingame-Werbung spezialisierte Unternehmen Simulmedia habe Deals mit Branchengrößen wie EA und Hi-Rez abgeschlossen und plane in naher Zukunft den massiven Einsatz von Ingame-Werbung "in TV-Manier" über ihre Technologie-Plattform playerWON. Angeblich nicht nur zur Refinanzierung für Free2Play-Games, sondern auch bei Vollpreis-Games. Unfreiwillige Werbepausen bei Spielen wie "FIFA"? Unvorstellbar für die Fans, die ihrem Ärger in den Sozialen Medien Luft machten. Nun meldete sich Publisher EA zu Wort.

Werbung in Spielen ist nicht neu, diese Technik schon

Die Berichte über einen Vertragsabschluss mit Simulmedia seien "inkorrekt", kommentierte ein EA-Sprecher. Zudem sei Ingame-Werbung in Konsolenspielen nichts, was das Unternehmen derzeit planen würde. "Unser primärer Fokus lieg weiterhin darauf, die bestmögliche Erfahrung für die Spieler zu erschaffen."

Werbung in EA Sports-Spielen ist indirekt nichts Neues, da Fußballer und Stadien in "FIFA" mit Werbung dekoriert werden, ebenso in anderen EA-Sports-Titeln. In diesen Fällen allerdings stört dies den Spielfluss nicht, sondern trägt zur authentischen Atmosphäre bei, da es die Realität abbildet.

Hi-Rez hat ebenfalls keine Berührungsängste mit Werbung. Ihr MOBA "Smite" wurde bereits im vergangenen Jahr zum Testballon, um die Akzeptanz von In-Game-Werbung zu testen. Das Ergebnis ist zunächst kaum zu glauben: Angeblich soll die Werbung die Spielmotivation um 22 Prozent steigern. Außerdem sollen Spieler und Spielerinnen bis zu elf Prozent mehr Geld für Mikrotransaktionen ausgeben, wenn die neue Werbetechnik zum Einsatz kommt.

Der Grund für diesen bemerkenswerten bis merkwürdigen Befund: Man müsse die Werbung nicht passiv erdulden, sondern werde fürs Schauen belohnt, beispielsweise mit Erfahrungspunkten oder In-Game-Items. Bis zum Ende des Jahres will playerWON diese Technik in einem Dutzend Spielen integriert sehen. EA gehört aber laut eigener Aussage nicht zu den "Mitspielern" in Sachen Werbezukunft.



Prospekte