EA zieht Notbremse bei "Need for Speed": Ghost Games als Entwickler entbunden

EA baut um: Entwickler Ghost Games, verantwortlich für die vier letzten Ableger der prominenten Rennspiel-Reihe "Need for Speed", bekommt einen neuen Namen und neue Aufgabengebiete. Die Schweden konnten den Vollgas-Games keinen neuen Drive verpassen.

EA baut um: Entwickler Ghost Games, verantwortlich für die vier letzten Ableger der prominenten Rennspiel-Reihe "Need for Speed", bekommt einen neuen Namen und neue Aufgabengebiete. Die Schweden konnten den Vollgas-Games keinen neuen Drive verpassen.

EA zieht die Notbremse: Nach rund acht Jahren "Need for Speed" wird das schwedische Entwickler-Studio Ghost Games von der etablierten Rennspiel-Reihe abgezogen. Die Entscheidung von Hersteller und Marken-Inhaber Electronic Arts ist als Reaktion auf die zunehmend negativen Stimmen von Presse und Gamern sowie die schwindenden Verkaufszahlen zu deuten.

Zwar kam der letzte Teil - "Need for Speed: Heat" - wieder etwas besser weg als seine direkten Vorgänger, aber das war Electronic Arts offenbar nicht gut genug. Resultat: Ab sofort soll wieder das britische Studio Criterion die Reihe betreuen. Das ursprünglich für die "Burnout"-Spiele bekannte Studio lieferte von 2010 bis 2013 die "Need for Speed"-Episoden "Most Wanted" und "Hot Pursuit".

Ghost Games dagegen soll künftig unter dem Titel EA Göteborg firmieren, an der Weiterentwicklung der hauseigenen Frostbite-Engine arbeiten und andere Teams bei ihren Projekten unterstützen. Eigene Produkte sollen hier vorerst wohl nicht mehr vom Stapel laufen.

Im Rahmen des Umbaus müssen sich laut einem Bericht von "Gamesindustry" rund 30 Angestellte nach neuen Jobs umsehen und nach Möglichkeit in anderen EA-Teams unterkommen.