"FIFA 20": Die alte Dame fehlt

Ein neuer Exklusiv-Deal zwischen Konami und dem italienischen Erstligisten Juventus F.C. hat kuriose Folgen für den Konkurrenten "FIFA".

Cristiano Ronaldo kickt jetzt für Piemonte Calcio - also zumindest in "FIFA 20". Hinter dem kuriosen Vereinsnamen verbirgt sich eine notgedrungene Abwandlung von Juventus Turin.

Der italienische Erstligist hat mit Konami ein Exklusiv-Abkommen für dessen am 10. September erscheinende Fußballsimulation "eFootball PES 2020" geschlossen. Aus diesem Grund läuft die "alte Dame" im EA-Dauerbrenner "FIFA" in der nächsten Ausgabe unter der fiktiven Bezeichnung sowie mit komplett neuem Trikot und Vereinslogo auf. Auch das Allianz Stadion, Heimat von Juventus Turin, dürfte fehlen. Immerhin: Die Spielernamen von Cristiano Ronaldo und Co. bleiben. Sie sind Teil eines anderen Rechte-Deals, den EA mit der UEFA hat.

Die Vereinbarung mit Juve folgte kurze Zeit nach einem "Platin"-Deal, den Konami mit dem FC Bayern geschlossen hat. Ob daraus weitere Nachteile für "FIFA 20" entstehen, ist noch nicht bekannt.