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"Ghost Recon Frontline": Ubisoft plant Überraschungsanfriff auf "CoD: Warzone"

Mit "Frontline" kündigte Ubisoft anlässlich des 20. Geburtstags der "Ghost Recon"-Reihe einen etwas anderen Battle-Royale-Shooter an. Goldene Regeln des Genres werden gebrochen oder schlicht ignoriert.

Mit "Tom Clancy's: XDefiant" hatte Ubisoft unlängst einen knalligen Free-to-Play-Shooter angekündigt, in dem ein Dutzend Spielende gegeneinander antreten können. Ein paar Nummern größer dürfte indes "Frontline" werden. Der Battle-Royale-Shooter wurde im Rahmen einer großen Feier zum 20-jährigen Bestehen der "Ghost Recon"-Reihe präsentiert und verspricht militärisch authentische Gefechte für bis zu 102 Gamer.

Die Entwickler von Ubisoft Bukarest, die bereits für die Multiplayer-Modi der beiden "Ghost Recon"-Vorgänger "Wildlands" und "Breakpoint" verantwortlich zeichneten, wollen dem Spiel einen eigenen Dreh verleihen, indem sie ein paar goldene Battle-Royale-Regeln brechen oder schlicht ignorieren: Es wird demnach kein künstliches Schrumpfen der Karte wie beim anvisierten Hauptkonkurrenten "Call of Duty: Warzone" geben, um die zunehmend dezimierte Spielerschar zueinander zu führen.

Stattdessen kombiniert der zentrale Spielmodus "Expedition "Expedition" das Gameplay von "Dark Zone" aus "The Division" mit dem Grundprinzip des "Beutegeld-Modus" von "CoD: Warzone". Die Spieler werden in Squads aus je drei Mitgliedern zur Aufklärung einer Menschen-verursachten Umweltkatastrophe losgeschickt. Es gilt, auf der evakuierten Insel Drakemoor Daten und Beweismaterial zu sammeln und zu einem Helikopter zu bringen. Gefährlich wird es bei der Übergabe am Heli, denn hier sind die Squads besonders verwundbar. Die eigene Beute kann hier leicht von einem der anderen Teams gestohlen werden.

Drei gewinnt

Mit der Aufteilung in Dreier-Teams erlaubt "Ghost Recon: Frontline" einen Wiedererkennungswert mit den markentypischen Gameplay-Elementen - temporeiche Action, gepaart mit taktischem Teamwork. So lässt sich ein Vorteil schaffen, indem man seine Teammitglieder passend zusammenstellt. Die Soldaten, "Contractors" genannt, bringen unterschiedliche Fähigkeiten und individuelle Loadouts mit sich. Bisher bekannt sind: Assault (Offensive), Support (Deckungs-Spezialisten) und Scout (Kundschafter).

Jeder Contractor ist mit einer aktiven Fertigkeit, drei passiven Skills und zwei taktischen Gadgets ausgerüstet. Durch Erfolge schaltet man weitere Gadgets und neue Contractors frei. Der Wechsel zwischen verschiedenen Soldatenklassen ist auch mitten im Match spontan machbar. Für die strategische Planung wichtig ist zudem das sogenannte Fortification-Feature, mit dem man - "Fortnite" lässt grüßen - Deckungen und Scharfschützen-Türme baut.

Ein anderer Modus ist "Control". Hier wollen zwei Teams aus jeweils neun Spielern die Vorherrschaft in einem Duell erzwingen. Weitere Modi sind in Planung. Wie andere Online-Shooter will auch "Ghost Recon: Frontline" mit saisonalen Updates die Community über Jahre hinweg bei der Stange halten.

Geschenke zum Geburtstag

"Ghost Recon: Frontline" erscheint für PS4/5, Xbox Series X/S & One sowie PC an einem noch nicht genannten Datum. Fest steht, dass die Anmeldung für die siebentägige Testphase bereits begonnen hat - allerdings nur für PC-User. Die Closed Beta beginnt am 14. Oktober. Die Konsolen-Testphasen folgen später.

Zum 20. Geburtstag der "Ghost Recon"-Reihe haut Ubisoft noch mehr Kanonenfutter raus: Das Original-Spiel gibt es bis zum 11. Oktober auf Ubisoft Connect gratis, ebenso die DLCs "The Fallen Ghosts" für "Ghost Recon Wildlands" (2017) und "Deep State Adventure" für "Ghost Recon Breakpoint" (2019). Ab 2. November wird es zudem Gratis-Skins für die alten Spiele geben.