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Krieg an allen Fronten: "Call of Duty" kehrt mit "Vanguard" in den Zweiten Weltkrieg zurück

Die Pflicht ruft wieder: Das neue "Call of Duty: Vanguard" verfrachtet PC- und Konsolenspieler wieder in den Zweiten Weltkrieg, wo sie an diversen Fronten kämpfen. Activision und Sledgehammer Games wollen allerdings beweisen, dass "Vanguard" neben verbesserter Grafik auch neue Ideen bringt.

Die Gerüchteküche kochte zuletzt über, mitunter befeuert vom Hersteller selbst, der kurze Teaser-Schnipsel an diverse Twitcher und Influencer schickte. Nun ist es offizell: "Vanguard" heißt der nächste "Call of Duty"-Ableger, den Activision per Ingame-Event in seinem Free-2-Play-Dauerbrenner "Warzone" präsentierte - symbolträchtig um 19:39 Uhr.

Wie erwartet ist das Spiel im Zweiten Weltkrieg angesiedelt. Zum ersten Mal seit "CoD: WW2" von 2017 knüpft damit ein "CoD" wieder an den Ursprung der Kult-Shooter-Marke an. Für Abwechslung sorgen soll die Idee, die Story nicht wie zuletzt in "CoD: WW2" aus der Perspektive einer konkreten Einheit zu erzählen, sondern aus den Augen von vier unterschiedlichen Protagonisten, was einen schnellen Wechsel der Schauplätze erlaubt: Westfront, Ostfront, Nordafrika und der Pazifikraum werden jeweils von einer Figur bereist, bis später alle vier Charaktere gemeinsame Sache machen, um das "Project Phoenix" zu verhindern, mit dem die Nazis unter dem Kommando des fiktiven Bösewichts Heinrich Freisinger gegen Ende des Krieges noch einmal das Ruder herumreißen wollen.

Vier gewinnt!

Mit einer jeweils eigenständigen Vita soll den vier Charakteren Leben eingehaucht werden. Ebenso individuell wie deren Persönlichkeiten soll auch das Gameplay sein, das die Soldaten und Soldatinnen mit sich bringen. Der Brite Arthur Kingsley landet als Mitglied des neunten Fallschirm-Battalions in der Normandie und kämpft einen Tag vor dem D-Day in der Operation Tonga an der Westfront. Polina Petrova ist eine russische Scharfschützin, die kampferprobt durch Einsätze in Stalingrad, spezialisiert auf den Fernkampf ist. Der US-Pilot Wade Jackson ist als Mitglied der Squadron Six im Pazifik stationiert. Lucas Briggs stammt aus Australien und kämpft in Nordafrika gegen die Panzer-Divisionen des deutschen Feldmarschalls Erwin Rommel. Nicht nur Letzterer basiert auf einer echten historischen Persönlichkeit: Auch die vier fiktiven spielbaren Charaktere haben reale Vorbilder, auch wenn ihre Namen geändert wurden. Zu erwarten sind durch diese Charaktere unter anderem Luftschlachten, Panzer-Kämpfe, Scharfschützen-Einsätze und Häuserkampf. Wie bei "Call of Duty" üblich läuft die Kampagne streng linear ab.

Gameplay der Kampagne, Multiplayer und Zombies

Realismus hat sich Sledgehammer Games vor allem bei Darstellung und Handhabe der Waffen auf die Fahnen geschrieben. Diese sollen sich authentisch schwer und wuchtig anfühlen. Details wie Rauchschwaden aus der Mündung, optimiertes Treffer-Feedback, glaubwürdige Ballistik und die Möglichkeit, seine Waffe zum stabileren Zielen auf Objekten aufzulegen, sollen die Authentizität ebenfalls fördern.

Die optimierte "Modern Warfare"-Engine, plastische Texturen, Licht- und Partikeleffekte und das verbesserte Schadensmodell sollen auf PC, PS5 und Xbox Series X neue Standards setzen. Einen Vorgeschmack auf diesen Augenschmaus gibt der spektakulär inszenierte Ankündigungstrailer, der den Abwechslungsreichtum des Gameplays zeigt. Bei einem Presseevent wurde zudem ein Ausschnitt der Normandie-Mission gezeigt. Arthur Kingsley springt über Frankreich ab. Er verliert dabei seine Waffe und muss unerkannt an Nazi-Soldaten vorbei durch einen Wald schleichen, bevor es zum Showdown in einem Bauernhaus kommt.

Im Multiplayer-Modus wird es zu Beginn 20 Karten geben. Die Variante "Champion Hill" ist neu, doch Details sollen erst später nachgereicht werden. Das Studio Treyarch ("CoD: Black Ops Cold War") kreiert den Zombie-Modus, während Raven Software an einer neuen Map für den Free-to-Play-Battle Royale-Modus "CoD: Warzone" arbeitet.

"Call of Duty: Vanguard" erscheint am 5. November für PC, PS4 und PS5 sowie Xbox One und Xbox Series X. Frei nach dem Motto "Das Ohr spielt mit" unterstützen die Versionen für die beiden neuen Konsolen auch 3D-Audio.