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Netflix: Games werden von Abo-Kunden kaum genutzt

Gaming Netflix will Gamer nicht nur mit Serien auf Basis von Spielen bei der Stange halten, sondern auch mit einer Vielzahl von Titeln, die gratis abrufbar sind. Allein: Die angebotenen Games finden kaum Anklang. Die Zahl der täglichen Nutzer ist verschwindend gering.

Um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden und den eigenen Abonnenten einen echten Mehrwert zu bieten, setzt Netflix vermehrt auf Games. Rund zwei Dutzend Titel stehen bereits gratis zum Download zur Verfügung - darunter Spiele zu Erfolgsserien wie "Stranger Things" und "Das Damengambit". Aber auch Games von Drittherstellern wie "Townsmen" oder das Strategiemeisterwerk "Into the Breach" lassen sich über die App-Stores von Google und Apple abrufen - und mit den Netflix-Zugangsdaten freischalten.

Allein: Das Angebot wird nur bedingt wahrgenommen. Laut einem Bericht des Marktforschungsunternehmens Apptopia soll die Zahl der täglichen Nutzer bei nur rund 1,7 Millionen liegen - was nicht einmal einem Prozent aller weltweit 221 Millionen Abonnenten entspricht. Die Gesamtzahl aller Downloads liegt bei rund 23 Millionen.

Bereits Anfang des Jahres verkündete Netflix-COO Greg Peters, dass man "interaktive Erlebnisse" kreieren möchte und dabei auch verschiedene Ansätze verfolgen werde. Der Fokus liege jedoch "auf unserer Fähigkeit, Marken zu schaffen, die mit den Universen, den Charakteren, den Geschichten verbunden sind, die wir an anderen Orten aufbauen, und somit den Wert dieser Geschichten für die Fans vergrößern".

Aus diesem Grund habe man "einige unglaubliche Talente eingestellt, die eine Reihe von Erfahrungen für diesen Prozess mitbringen", so Peters, und meint damit den von Oculus abgeworbenen Branchenexperten Mike Verdu wie auch die Übernahme des Entwicklerstudios Night School, bekannt für den Indie-Hit "Oxenfree".

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