Netflix-Serie "Horizon Zero Dawn": Schwere Vorwürfe gegen Showrunner

Horizon Zero Dawn Die Vorfreude der "Horizon Zero Dawn" -Community auf die geplante Serien-Adaption des Spiels bei Netflix bekommt einen Dämpfer: Angeblich liegt das Projekt aufgrund von Verfehlungen des verantwortlichen Showrunners auf Eis.

Bereits im Mai 2022 wurde bekannt, dass Netflix eine weitete Videospiel-Adaption in Serienform plant. Als Vorlage hatte man sich den postapokalyptischen PlayStation-Blockbuster "Horizon Zero Dawn" auserkoren. Doch das Projekt stockt, Netflix könnte es sogar komplett streichen.

Ein Bericht, der zuerst im "Rolling Stone"-Magazin erschien, schlägt hohe Wellen. Im Fokus: Steve Blackman, bekannt für "The Umbrella Academy". Als Showrunner ist er auch verantwortlich für das Tagesgeschäft der geplanten "Horizon Zero Dawn"-Serie. Nach Anschuldigungen gegen Blackman sei allerdings die Realisierung des Projekts in Gefahr, so heißt es.

Toxisch, tyrannisch, rachsüchtig?

Laut des Berichts wird der Showrunner mit "einer langen Historie von toxischem, tyrannischem, manipulativem und rachsüchtigem Verhalten" konfrontiert. Angeblich habe er ein "Klima der Angst und des Misstrauens" erzeugt und "sexistische, homo- und transphobe" Bemerkungen gemacht. Zwölf Mitarbeiter sollen diese Behauptungen gestützt haben.

Während Netflix die Gerüchte noch nicht kommentiert hat, streitet Steve Blackman selbst alle Vorwürfe ab. Dennoch schreibt "Rolling Stone" am 3. Juli, dass sowohl das Projekt "Horizon Zero Dawn" als auch ein weiteres geplantes Projekt mit Blackman als Showrunner - die SciFi-Serie "Orbital" - sich "nicht mehr fortbewegen" würden.

Fans hoffen selbstredend, dass die Vision einer "Horizon Zero Dawn"-Serie nicht komplett eingestellt wird, sondern nur ein neuer Verantwortlicher gefunden wird.

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