PlayStation-Plus-Kunden werden bald stärker zur Kasse gebeten

Sonys Premium-Abo-Dienst "PlayStation Plus" wird ab August teurer: Einen Euro mehr im Monat müssen deutsche Abonnenten hinblättern, Schweizer trifft es noch härter.

Zwar hat Sony für Abonnenten seines Premium-Dienstes "PlayStation Plus" erst kürzlich den Cloud-Speicher vergrößert, aber gleichzeitig die Auswahl der monatlichen Gratis-Spiele von vier auf zwei reduziert. Im Juni stehen zum Beispiel die "Borderlands: Handsome Collection" und "Sonic Mania" auf dem Download-Programm. Schuld ist der Support-Stop für das Mobil-System PlayStation Vita und die PlayStation 3, für die Plus-Kunden bis vor einigen Monaten ebenfalls Spiele geschenkt bekommen haben. Viele Plus-Abonnenten finden das Angebot deshalb weniger attraktiv, der größere virtuelle Speicher wird nicht als ausreichende Kompensation gewertet.

Trotzdem will Sony ab dem 1. August die Preise erhöhen: Deutsche Kunden kommen mit einer Anhebung der monatlichen Gebühr von bisher acht auf neun Euro aber vergleichsweise glimpflich davon - zumal die Preise bei vierteljährlicher und ganzjähriger Mitgliedschaft nicht angehoben werden. Etwas schlechter haben es da schon die PS4-Gamer aus der Schweiz: Für sie steigen die Preise aller angebotenen Modelle. Auch Spieler mit Sitz in Schweden und mehreren asiatischen Ländern sollen stärker von der Preisanhebung betroffen sein.

Zum letzten Mal hat Sony seine PS-Plus-Preise im Jahr 2017 erhöht.

PlayStation Plus | Juni 2019