Prinz Harry fordert "Fortnite"-Verbot

Social Media sei eine "globale Epidemie", "Fortnite" gehöre verboten: Prinz Harry wählte teils drastische Aussagen, um seiner Sorge um die seelische Verfassung Jugendlicher Ausdruck zu verleihen.

"Suchterregender als Drogen und Alkohol": Prinz Harry wählte bei einer Diskussion über die psychische Gesundheit junger Menschen drastische Worte und warnte eindringlich vor den Gefahren sozialer Medien, in denen es so gut wie keine Regeln gäbe. Weiter sprach er laut "Sun" von einer "globalen Epidemie, die die geistige Gesundheit von Jugendlichen" beeinträchtige.

Sogar noch harscher ging der Duke of Sussex mit dem derzeit populären Online-Shooter "Fortnite" ins Gericht. Er forderte ein Verbot für den sogenannten "Battle Royale"-Titel, in dem 100 Menschen gegeneinander antreten - und derjenige gewinnt, der als Letzter übrigbleibt. Das Spiel sei "dafür geschaffen, süchtig zu machen, um einen so lange wie möglich vor den Computer zu fesseln", sagte Harry am Rande eines Besuchs des CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) in London. Zudem nahm er die Eltern in die Pflicht, ihrer Fürsorge- und Informationspflicht nachzukommen, ehe die Kinder Schaden nehmen - auch wenn diese oft nicht wüssten, was sie dagegen tun sollen. Alles andere sei "unverantwortlich".