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PS VR: Für die PS5-Generation der Datenbrille hat Sony große Pläne

Hybridmodus für PlayStation VR: Mit diesem Schlagwort meint Sony, dass Spiele für die PS5-Version der Datenbrille in Zukunft wahlweise klassisch am Bildschirm oder mit VR-Technik gespielt werden können. Das behauptet zumindest ein Leak.

"Resident Evil 7" hat es vorgemacht: Der Schauer-Schocker ist wahlweise klassisch auf dem Monitor oder Fernseher zu spielen oder mit VR-Brille. Ähnliche Wahlfreiheit sollen zukünftig auch Sony-Spiele für die PlayStation 5 bieten. "Hybridmodus" heißt das Zauberwort. Bereits beim Download sollen Gamer entscheiden können, ob sie die VR-Version für die kommende Next-Gen-Datenbrille für die PS5 herunterladen möchten oder die Version für einen herkömmlichen Screen. Das zumindest behauptet der Leaker, der den YouTube-Kanal PSVR Without Parole betreibt. Ein aktuelles Video dort gibt die vermeintlichen Einblicke in Insiderwissen über Sonys Pläne. Bei Leaks ist es immer ratsam, die Glaubwürdigkeit der Quelle zu hinterfragen. In diesem Fall gilt der Leaker als seriös und sein YouTube-Kanal als beliebt.

Der Leaker nennt ein konkretes Event als Quelle für die vermeintliche Info: Anfang August dieses Jahres sollen die Angaben im Rahmen eines größeren Firmen-Meetings bei Sony gemacht worden sein. Noch trägt das Headset nur den Arbeitstitel "Next Gen PlayStation VR" (NGVR), doch die Hybridspiele dafür sollen bereits als Strategie von Sony feststehen, wird im Leak berichtet. Angeblich bedeute dies, dass neben eigens geschaffenen VR-Titel wie "Blood & Truth" oder "Marvel's Iron Man VR" in Zukunft auch die anderen Sony-Spiele sowohl in der Virtual-Reality-Variante als auch im klassischen Modus erlebt werden können.

Je ein Modus für Bildschirme und einer fürs Headset?

Dies klingt erstmal nach einem Spieler-Traum. Doch selbst wenn diese Informationen korrekt sein sollten, ist es wahrscheinlich, dass diese Option vornehmlich bei Games von Sony-eigenen Studios zur Verfügung stehen wird. Externe Studios dürften dagegen eher individuell abwägen, ob sich der Aufwand lohnt, ein Spiel in beiden Modi anzubieten, denn der Mehraufwand wäre enorm. Insbesondere kleinere Kreativschmieden dürften technisch und finanziell Schwierigkeiten haben, den Hybridmodus zur Verfügung zu stellen. Eine weitere Rolle für die Entscheidung für oder gegen die VR-Zusatzfunktion spielt sicherlich das Genre: Ein Egoshooter ergibt in VR-Version eigentlich immer Sinn, eine Aufbausimulation dagegen nicht zwingend ...

In dem Leak wurde auch ein weiteres Detail erwähnt: Die neuen VR-Controller sollen mit kapazitiven Sensoren ausgestattet sein, welche die Position von Daumen, Zeige- und Mittelfinger auch im ausgestreckten Zustand präzise erfassen. Dass das Display eine Auflösung von 2.000 x 2.040 pro Auge haben soll, wurde bereits im Mai geleaked. PSVR Without Parole behauptet nun ergänzend, dass OLED-Technologie und HDR zum Einsatz kommen dürften. Auch eine Technik namens FSR (Flexible Scaling Resolution) wird erwähnt, welche den Rendering-Aufwand in Echtzeit auf das Blickfeld des Spielers reduziert, so die Belastung der Hardware eindämmt und Power für andere Aufgaben in der Performance des Spiels freischaufelt. Eine Frage, die Gamer besonders beschäftigt, ist die, ob Titel der ersten PS VR-Generation mit dem neuen Gadget kompatibel sein werden.

Offizielle und verbindliche Informationen werden aber nur von Sony selbst kommen. Diese erwarten Insider erst Anfang 2022. Ein Release der VR-Brille nebst Controllern vor Sommer oder Herbst 2022 gilt als nahezu ausgeschlossen.

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