PS5 benötigt großes Update zum Start

Anmachen und loslegen? Nicht so schnell: Wer zum Verkaufsstart am 19. November eine PlayStation5 ergattern konnte, muss sich bei der Inbetriebnahme in Geduld üben.

Die Gaming-Zukunft, die Sony mit der PlayStation5 einläuten möchte, muss warten - zunächst ein bisschen. Bei der Inbetriebnahme der Konsole erwartet Käufer, wie erste Tests zeigen, zunächst ein umfangreiches Firmware-Update. Rund 900 Megabyte wollen heruntergeladen werden, nachdem man von einer weiblichen Computerstimme - der Screenreader-Assistentin - in Empfang genommen und die Internet-Verbindung via LAN oder WLAN aufgebaut wurde.

Doch selbst nach dem Download kann man noch nicht loslegen: Der PSN-Account will - am besten unter Zuhilfenahme der PlayStation-App - eingerichtet, Änderungen an den Privatsphäre-Einstellungen vorgenommen sowie Speicher-Daten und Profile von der PS4 via WiFi oder LAN-Kabel übertragen werden. Und das dauert.

Wer dann noch die Option wahrnimmt, die Spiele-Daten seiner PS4 zu transferieren, kann erst einmal gemütlich einen Kaffee trinken. Sofern man ohnehin nicht von der Entscheidung überfordert ist: Welche Games dürfen mit auf die neue Konsole - und welche müssen aufgrund von Platzmangel vorerst warten? Denn auch das wird schnell klar: Von den 825 Gigabyte der SSD-Festplatte sind gerade einmal rund 670 Gigabyte nutzbar. "Red Dead Redemption 2", "God of War", "FIFA 21", "Call of Duty: Modern Warfare" ... schnell geht der verfügbare PS5-Speicher zuneige.

Fest steht auch: Ein Support für den M.2-Slot erfolgt erst mit einem künftigen Firmware-Update. Die Speichergröße der PS5 lässt sich somit am Release-Tag nicht um eine zusätzliche SSD erweitern.