"Shadow of the Erdtree": So fallen die ersten Kritiken zur "Elden Ring"-Erweiterung aus

Elden Ring Die Kritiker und Spieler sind voll des Lobes für die große "Elden Ring"-Erweiterung "Shadow of the Erdtree". Allerdings kann nicht jeder Gamer gleich einsteigen.

Am 21. Juni erscheint die erste - und laut Spieleschmiede From Software einzige - "Elden Ring"-Erweiterung "Shadow of the Erdtree" für PC, PS5 und Xbox Series. Neben neuen Gebieten warten auch neue Ausrüstung, frische Kampfstile und Magieformeln sowie natürlich weitere tödliche Bosse auf die Käuferschaft.

Die vorab veröffentlichten Kritiken der internationalen Fachpresse sind geradezu überschwänglich. Das zeigt auch ein Blick auf Metacritic: Die Bewertungs-Aggregationswebseite kommt auf eine Durchschnittswertung von 95 Prozent auf der PlayStation 5. Die Xbox-Version erntet eine durchschnittliche Wertung von 94. Bei der PC-Variante sind es immer noch 92. Das macht den DLC in Summe zum bisher bestbewerteten Spiel des Jahres 2024.

Internationale Seiten wie "Games Radar" vergaben 100 von 100 Punkten für die PS5-Version. Die PC-Variante erhielt von Medien wie "IGN" und "Gamespot" ebenfalls die Maximalpunkte.

Zu den seltenen kritischeren Reviews bekannter Medien zählt das Urteil der englischsprachigen "Eurogamer"-Redaktion. Das freie Erkunden der Spielwelt sei nicht so gelungen wie im Hauptspiel, so ein Kritikpunkt. Zudem wären bei einigen Boss-Gegnern Scripts so erkennbar, dass Spieler sich darauf leicht einstellen könnten.

Deutschsprachige Re(d)aktionen

Die deutsche "PC Games"-Redaktion verlieh "Shadow of the Erdtree" immerhin 9 von 10 Punkten und schwärmt von einem "absoluten Spielweltwunder". Der "phänomenalen Spielwelt" würde es gelingen, "selbst das Zwischenland in den sprichwörtlichen Schatten zu stellen", so das Fazit. Dass es nicht für die vollen 10 Punkte reichte, wurde mit Schönheitsfehlern wie dem "Recycling" mancher Ideen und kleineren "technischen Unsauberkeiten" begründet.

"GamePro.de" zeigt sich ebenfalls "begeistert" und "in einem Punkt völlig überrascht" von "Shadow of the Erdtree". Letzteres wird damit begründet, dass selbst scheinbar unerreichbare Orte in der Ferne, die durch Hindernisse versperrt sind, durch Umwege zugänglich gemacht werden. Das Knacken solcher Umgebungsrätsel würde stets ein "Aha-Erlebnis" bieten, so die Tester. Bemängelt wird, dass die Map teils schwer lesbar sei, da Höhenunterschiede kaum zu erkennen sind. Zudem kritisiert die Redaktion die "fummelige Platforming-Steuerung". Insgesamt reicht es dennoch für 92 Punkte von 100.

"GameStar.de" schreibt, "Elden Ring" würde mit dem DLC "noch besser - und schwerer". Für Spieler, die das Hauptspiel zu knifflig finden oder dort noch am Anfang stehen, empfiehlt die Redaktion die Erweiterung nicht. Wer nicht nur geradlinige Games mag, würde belohnt mit einer "unglaublich faszinierenden und verzahnten Welt voller Schleichwege und optionaler Aufgaben".

Achtung! Vor dem Spielen muss eine Hürde genommen werden

Dass "Elden Ring" installiert sein muss, um die Erweiterung "Shadow of the Erdtree" spielen zu können, dürfte selbsterklärend sein. Deutlich überraschender: Nicht jeder Spieler kann nach dem Kauf sofort die neuen Inhalte erleben! Um die Gebiete aus der Erweiterung erkunden zu können, müssen die Gamer an zwei "Türstehern" vorbei ...

Der Kampf gegen den Boss Mohg muss gewonnen werden. Dies war bisher optional. Ein weiterer Zwischengegner, der bis dato ebenfalls nur optional war, muss nun ebenfalls bezwungen werden: der Halbgott Radahn. Beide Bosse sind erst relativ spät im Hauptspiel zu finden. Wer "Shadow of the Erdtree" zocken will, muss also bereits zuvor erfolgreich in "Elden Ring" unterwegs gewesen sein. Das beschränkt sich nicht nur auf die Boss-Kämpfe: Je mehr Erfahrungen die Spielfigur bereits gesammelt hat und umso mehr man sie hochgelevelt hat, desto leichter wird man sich in "Shadow of the Erdtree" tun.

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