Stadia kurz vor dem Aus: Zwei letzte Abschiedsgeschenke von Google

Stadia Kurz vor dem Aus seines erfolglosen Cloudgaming-Dienstes spendiert Google dem Stadia-Controller ein neues Feature. Die Bluetooth-Funktion erlaubt den späteren Einsatz an PC und Konsolen. Auch ein letztes Spiel bekommt die Community geschenkt.

Die Uhr tickt: Am 18. Januar zieht Google seinem erfolglosen Cloudgaming-Dienst Stadia den Stecker. Um zumindest in guter Erinnerung zu bleiben, macht der Tech-Gigant seinen nicht allzu vielen Usern zwei kleine Abschiedsgeschenke.

So wird einerseits die Bluetooth-Funktion des Stadia-Controllers, der sich bisher direkt mit der Google-Plattform verbunden hatte, auch für die weitere (und nachhaltigere) Nutzung an Konsolen oder PC freigeschaltet.

Die Stadia-Community reagiert erfreut über die Möglichkeit, den Controller nicht im Elektromüll entsorgen zu müssen. Googles Geste ist eine von mehreren, mit denen man die Stadia-Kunden entschädigen will: Auch die Rückerstattung der Kosten für gekaufte Spiele soll bis zum endgültigen Aus des Cloudgaming-Dienstes größtenteils abgewickelt sein, so der Plan.

Ein letztes Game für Stadia

Ein letztes Spiel bekommt die Community auch noch auf den letzten Drücker. Kein Blockbuster allerdings. Vielleicht sogar gut so, denn dann fällt der Abschied leichter. Google schreibt dazu augenzwinkernd, das Spiel würde sicher nicht den Titel "Game of the Year" gewinnen, doch habe das Stadia-Team "sehr viel Zeit damit verbracht und wir dachten, wir teilen es mit euch". Der Hintergrund: Das Minispiel "Worm Game" wurde für interne Stadia-Tests regelmäßig als Referenz genutzt. Der Spieleheld ist ein Wurm, der Früchte essen soll. Je mehr er isst, desto mehr wächst er. Die Ähnlichkeit mit dem Klassiker "Snake" ist kein Zufall.

Zum Abschied sagt Google zudem: "Danke fürs Spielen auf Stadia."

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