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Teuerstes Videospiel der Welt: Dieses Game bricht alle Rekorde

Für seltene Spiele aus der Frühzeit der Videospiele-Historie werden bei Auktionen mitunter Mondpreise bezahlt. Doch dieses seltene Exemplar hat nun alle bisherigen Rekorde übertroffen.

Spitzohr Link toppt Super Mario: Im Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas wurde ein Exemplar von "The Legend of Zelda" von 1987 für die Summe von 870.000 US-Dollar (umgerechnet rund 732.000 Euro) versteigert. Deutlich mehr als beim bisherigen Rekordhalter: Erst im April 2021 wechselte eine versiegelte Originalversion des NES-Titels "Super Mario Bros." aus dem Jahr 1985 für 660.000 Dollar den Besitzer.

Versiegelt und praktisch fabrikneu

Das Besondere am bislang teuersten Videospiel der Welt: Die Cartridge ist eine seltene Variante von "The Legend of Zelda". die Ende 1987 nur für ein paar Monate produziert und Anfang 1988 von einer sogenannten "Rev-A"-Variante abgelöst wurde. Nach Angaben des Auktionshauses sei das Objekt noch versiegelt und im praktisch fabrikneuen Zustand. Man gehe davon aus, dass es weltweit nur noch ein weiteres Exemplar dieser Güte gibt.

Andere Raritäten

Das Aktionshaus sorgte bereits in der Vergangenheit immer wieder für Aufsehen: So wurden im März 2020 rund 360.000 Dollar für ein echtes Unikat der Gaming-Geschichte erlöst. Damals unter dem Auktionshammer: der Prototyp der unter Kennern legendären "Nintendo PlayStation". In Serie ging dieser Zeitzeuge der ebenso kurzen wie vergessenen Zusammenarbeit der beiden japanischen Entertainment-Riesen jedoch nie.

Sony entwickelte einst für Nintendo ein CD-ROM-Laufwerk für das SNES. Im Gegenzug gewährte Nintendo dem Partner, eine eigene Multimedia-Konsole zu kreieren, die mit SNES-Modulen kompatibel sein sollte. Sowohl die SNES-CD-ROM-Version als auch die PlayStation-Konsole von Sony wurden als eigenständige Produkte beider Marken 1989 offiziell angekündigt. Dann aber entzweiten sich die beiden Unternehmen, da Sony auf Lizenzrechten an den für CD-ROM produzierten Spielen bestand. Das tragische Ende der kurzen Liaison: Von den 200 Prototypen wurden vermutlich 199 zerstört - das letzte verbliebene Exemplar wurde versteigert.



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