The Game Awards 2023: Das war der große Abräumer

Gaming In der Nacht zum Freitag wurden bei den Game Awards die besten Spiele des Jahres 2023 gekürt. Sehenswert war die Veranstaltung auch wegen des Ausblicks in die Zukunft: Per Trailer wurden zahlreiche neue Titel angekündigt.

Vorweihnachtliche Feierlaune bei Spiele-Fans: Dafür sorgen traditionell The Game Awards. Mit der Preisverleihung lässt man das Jahr Revue passieren, ehrt die aufsehenerregendsten Titel und wirft einen Blick ins kommende Gaming-Jahr: Dutzende neue Trailer und Ankündigungen weckten die Vorfreude auf das Spielejahr 2024.

Der mehrstündige Stream begann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 2 Uhr MEZ. Davor schon gab es ein sehenswertes halbstündiges Warm-Up. Verfolgen konnte man das Live-Event im Peacock Theater in Los Angeles auf Twitch, YouTube und TheGameAwards.com. Moderiert wurde die lange Nacht der Spiele von Geoff Keighley, der auch als Host der gamescom Opening Night Live bekannt ist.

Das sind die Gewinner der Game Awards

Geehrt wurden von einer Fachjury und der Community Spiele in insgesamt 31 Kategorien, wobei das Votum der Jury zu 90 Prozent einfließt, das der Gamer zu 10 Prozent - mit Ausnahme des "Player's Voice Award".

Ein Spiel räumte erwartungsgemäß mehr ab als alle anderen: So wurde "Baldur's Gate 3" in sechs Kategorien ausgezeichnet - unter anderem als "Bestes Spiel des Jahres", als "Bestes Rollenspiel" und als Publikumsliebling. Die verantwortlichen Larian Studios kündigten im Nachgang der Veranstaltung an, dass ihr "Dungeons & Dragon"-Meisterwerk ab sofort auch für die Xbox verfügbar ist. Bislang gab es nur Versionen für PC und PlayStation5.

Der zweite große Gewinner des Abends war "Alan Wake 2". Der spielbare Mystery-Thriller um den titelgebenden Autor holte sich in den Kategorien "Beste Game Direction", "Beste Story" und "Beste Art Direction" den Sieg. Ebenfalls über drei Auszeichnungen durfte sich Nintendo freuen: "Pikmin 4" wurde zum "Besten Sim/Strategiespiel" gekürt, "The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom" zum "Besten Action-Adventure" und "Super Mario Bros. Wonder" zum "Besten Familienspiel". Und auch das stete Bemühen von CD Projekt Red, sein desolat gestartetes Action-Rollenspiel "Cyberpunk 2077" mit Gratis-Inhalten und Updates zu jenem Spiel auszubauen, das es hätte immer sein sollen, wurde geehrt - mit dem "Best Ongoing Game"-Award.

Einen "Flitzer" wie im Vorjahr gab es nicht, dafür gaben sich Hollywood-Promis wie Timothée Chalamet ("Wonka"), Matthew McConaughey ("Interstellar"), Ella Purnell, Walton Goggins (beide Tiel der neuen "Fallout"-Serie) und Christopher Judge ("God of War") die Ehre.

Alle Kategorien und Gewinner sehen Sie hier:

Spiel des Jahres

Beste Game Direction

Beste Story

Bestes Action-Spiel

Bestes Action-Adventure-Spiel

Bestes Rollenspiel

Bestes Fighting Game

Bestes Familienspiel

Bestes Sim/Strategiespiel

Bestes Sport/Rennspiel

Bestes Multiplayer-Spiel

Beste Art Direction

Bester Soundtrack und Musik

Bestes Audio-Design

Beste Performance

Innovation im Bereich Barrierefreiheit

Games for Impact

Bestes Ongoing-Spiel

Bester Community-Support

Bestes Indiespiel

Bestes Indie-Debut

Bestes Mobile-Spiel

Bestes VR/AR-Spiel

Beste Adaption

Am heißesten erwartetes Spiel

Content Creator des Jahres

Bestes eSports-Spiel

Bester eSports-Athlet

Bestes eSports-Team

Bester eSports-Coach

Bestes eSports-Event

  Newsletter abonnieren

Euer News-Tipp an die Redaktion