Tüftelt Nintendo an einem neuen, revolutionären universellen Controller-Konzept?

Arbeitet Nintendo bereits an einer Next-Gen-Hardware nebst neuem, revolutionärem Controller-Konzept? Bei einem Investoren-Meeting verrieten Mario-Mastermind Shigeru Miyamoto und zwei Management-Kollegen, wie sich das ungefähr vorstellen.

Mit dem Nintendo-64-Controller hat Nintendo Mitte der 90-er Analog-Sticks und Vibrations-Funktionen etabliert, mit der Wii die Bewegungssteuerung. Der DS-Handheld wiederum hat dafür gesorgt, dass sich auch im Games-Bereich Touchscreens durchsetzen und damit das Eingabe-Konzept der heutigen Smartphones vorweggenommen. Und Nintendos aktuelle Konsole - die Switch? Die vereint all diese Konzepte auf einmal: Die Joy-Cons haben ein super-präzises HD-Rumble-Feature sowie Analog-Sticks, außerdem besitzen sie die Motion-Control-Funktionalität der Wii-Controller-Kombi. Die mobile Konsole selber wiederum verfügt über einen modernen Multi-Touch-Screen.

Trotzdem scheint der Hersteller mit diesen Errungenschaften nicht zufrieden zu sein: Auf einem Investoren-Treffen haben Kult-Designer Shigeru Miyamoto, Shinya Takahasi (Geschäftsführer "Planning & Development") und Ko Shiota (Chef der Hardware-Abteilung) angegeben, für die kommende Hardware-Generation alle aktuell bekannten und konventionellen Controller-Konzepte hinter sich lassen zu wollen.

Arbeitet NIntendo am Universal-Controller für alles und jeden?

Vielmehr wünsche man sich ein Interface, dessen Eingaben direkt auf dem Screen sichtbar wären und bei dem man ein unmittelbares Resultat spürt. Darüber hinaus müsse es sich um einen Allzweck-Controller handeln, der sich von allen herkömmlichen Geräten absetzt und sich obendrein zur Steuerung von klassischer Software verwenden lasse. Weiterhin strebe man damit an, dass der entsprechende Controller auf der kommenden Geräte-Generation zum Standard werde. Allerdings hätte das zuständige Team noch kein befriedigendes Ergebnis erzielt.

Tatsächlich dürfte sich eine Controller-Entwicklung unter diesen Vorgaben nicht ganz einfach gestalten - zumal nicht annähernd alle Spieler Konzepte wie Motion-Control schätzen. Gerade die von Sony und Microsoft angepeilten Core-Gamer haben mit alternativen Eingabe-Methoden meist stark gefremdelt. Besonders bemerkenswert an Nintendos Aussage ist außerdem der Umstand, dass der Konzern ohne Umschweife zugibt, an Gext-Gen-Hardware zu arbeiten - und das klingt fast so, als wäre das erfolgreiche Switch-System bereits angezählt.

First Look at Nintendo Switch