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Volle Server, lange Wartezeiten: Das sagt Jeff Bezos über Amazons neues Online-Rollenspiel "New World"

Endlich ein Erfolg - und dann gleich ein überwältigender: Das Online-Rollenspiel "New World" wird nach dem Start von den Usern überrannt. Die Folge: lange Wartezeiten, Einschränkungen und ein Lob vom obersten Boss.

"Nach mehrfachem Scheitern und Rückschlägen im Gaming-Bereich haben wir einen Erfolg", schreibt Amazon-Gründer Jeff Bezos auf Twitter. Er meint einerseits das ambitionierte Online-Spieleprojekt "Crucible", das trotz zahlreicher Anpassungen nie bei der Community ankam und deshalb nach nur wenigen Monaten Laufzeit eingestellt wurde. Und andererseits "New World", das neue MMO von Amazon, für das die Leute seit einer Woche online Schlange stehen. "Was für Ziele Ihr Euch auch immer gesteckt habt: Gebt nicht auf - egal, wie hart es auch kommen mag", gibt er den Entwicklern mit auf den Weg.

Nur noch zwei deutsche Server übrig

Der Ansturm auf die schöne neue Amazon-Welt, die Ende September zugänglich wurde, ist überwältigend: In der Spitze spielten am 3. Oktober über 913.000 User das Online-Rollenspiel gleichzeitig. Um eine "Überbevölkerung" der Server zu verhindern und die Stabilität zu gewährleisten, muss Amazon mittlerweile harsche Methoden anwenden. So wurde jüngst die Charakter-Erstellung auf vollen Servern vorübergehend deaktiviert - aktuell findet man in Deutschland nur noch zwei von 45 Servern, wo die Erstellung neuer Figuren überhaupt noch möglich ist. Wer als Nachzügler gemeinsam mit Freunden spielen will, hat erst einmal das Nachsehen und muss auf kostenlose Server-Transfers warten, die Amazon in Aussicht gestellt hat.

AFK-Usern droht Rausschmiss

Amazon will allerdings noch einen Schritt weiter gehen und kündigt an, gegen inaktive Spieler vorzugehen. Gemeint sind vor allem Personen, die mit AFK-Status (Away from Keyboard) online bleiben, um die langen Wartezeiten bei einer Neuanmeldung zu umgehen. "Wenn wir zum ersten Mal jemanden als AFK erkennen, wird die Verbindung zur Welt unterbrochen und man wird zurück ins Hauptmenü geführt", schreibt der Entwickler im offiziellen Forum. "Sollte dieses Verhalten danach vermehrt auftreten, werden härtere Maßnahmen verhängt." Die Umsetzung solle "so schnell wie möglich" erfolgen, weitere Details werden nicht genannt.