Warum der Milliarden-Hit "Fortnite" beinahe nicht erschienen wäre

Dank "Fortnite: Battle Royale" gehört Hersteller Epic zu den aktuell erfolgreichsten Spiele-Firmen. Jetzt erklärt der ehemalige Game-Director Rod Fergusson, warum es beinahe nicht dazu gekommen wäre.

Mit seinem Multiplayer-Shooter "Fortnite" und dessen Battle-Royale-Modus hat US-Hersteller Epic (außerdem verantwortlich für die bekannte Entwicklungs-Umgebung "Unreal Engine") ein weltweites Phänomen geschaffen und ist quasi über Nacht zu einer der wertvollsten Games-Firmen überhaupt aufgestiegen. Studio-Chef Tim Sweeney ist aufgrund des märchenhaften Erfolgs steinreich geworden - sein Privatvermögen wird auf 6,25 Milliarden Euro geschätzt.

Jetzt hat der ehemalige Game-Director Rod Fergusson erklärt, wie es beinahe nicht dazu gekommen wäre: Fergusson leitete bei Epic die Entwicklung von "Fortnite", als das Spiel noch gar kein Battle-Royale-Modus hatte. Stattdessen beschränkte man sich anfangs auf den zu dieser Zeit noch fehlerhaften "Rette die Welt"-Modus. Im Interview mit einem Fachmagazin erläuterte Fergusson, dass er dem Titel damals kaum Potenzial attestiert hätte und ihn deshalb sogar einmotten wollte. Zum Glück für die heutige "Fortnite"-Community und Hersteller Epic entschied er sich damals, zum aktuellen "Gears of War"-Entwickler The Coalition zu wechseln.

Heute würde man ihn oft fragen, ob er sich in Hinblick auf Epics Erfolg nicht hin und wieder über diese Entscheidung ärgere. Er dagegen würde darauf erwidern, dass es diesen Erfolg ohne seinen Weggang niemals gegeben hätte - darum würde er die Entscheidung nicht bereuen, sondern sich vielmehr für seine ehemaligen Kollegen freuen.

Fortnite - Horde Rush LTM