Zehn Millionen PS5-Konsolen zum Start: Sony erhöht offenbar Produktionsmenge

Anscheinend rechnet Sony damit, wegen der Corona-Pandemie eher mehr als weniger PS5-Konsolen zu verkaufen: Angeblich wurde die Produktionsmenge von rund sechs auf zehn Millionen Stück erweitert.

Offenbar geht Videospiel-Experte Sony wegen der Corona-Krise davon aus, dass der Bedarf an Zock-Gerätschaften nicht sinkt, sondern steigt. Die Nachrichtenagentur "Bloomberg" hat unter Berufung auf gut informierte Quellen berichtet, dass der Hersteller die Produktionsmenge für seine neue Gaming-Konsole PlayStation 5 kurzerhand nahezu verdoppelt hat. Ursprünglich wollte man sich für den Verkaufsstart Ende des Jahres wohl fünf bis sechs Millionen Geräte in die Lager stellen, jetzt sollen ganze zehn Millionen Stück vom Band laufen.

Ob die allerdings alle dieses Jahr pünktlich zu Weihnachten verfügbar sind, ist fraglich. Immerhin dürften sich Warenlieferungen und die größtenteils in China stattfindende Produktion wegen der anhaltenden Virus-Pandemie verzögern. Gut möglich also, dass manche Kunden bis ins neue Jahr warten müssen, bis sie ihre PS5 in Händen halten - vorausgesetzt natürlich, Sony hat die Nachfrage nicht überschätzt.

Zu den angepeilten Auslieferungsmengen schweigt der japanische Technik-Riese jedoch beharrlich. Angeblich hat Sony seine Zulieferer allerdings bereits über die erhöhte Nachfrage informiert. Der Vorgänger PS4 war damals - obwohl zu diesem Zeitpunkt kaum Spiele zu erwerben waren, wochenlang ausverkauft. Vermutlich ist Sony also gewarnt, dieses Szenario nicht erneut heraufzubeschwören.