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17 Jahre später: Jan Henrik Stahlberg dreht Fortsetzung zu Kinoerfolg

Schon 2004 verkörperte Stahlberg den frustrierten Weltverbesserer Mux. Nun laufen die Dreharbeiten zur Fortsetzung des pseudo-dokumentarischen Kinohits "Muxmäuschenstill".

Der pedantische Herr Mux ist zurück! 17 Jahre, nachdem Marcus Mittermeiers drastische Gesellschaftssatire "Muxmäuschenstill" Publikum und Kritiker gleichermaßen von sich überzeugen konnte, übernimmt nun Hauptdarsteller und Drehbuchautor Jan Henrik Stahlberg die Regie des Nachfolgers.

"Muxmäuschenstill - Die Kreuzbergritter" setzt da an, wo der Vorgänger endet: Mux hat den Autounfall tatsächlich überlebt. Und auch die TV-Dauerberieselung während seines vierjährigen Wachkomas hat er endlich hinter sich gebracht. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, steht Mux in gewohnt radikaler Manier auf dem Esstisch eines Bauernhofes in Elstertrebnitz an der Mulde, die Faust geballt, der Kopf hochrot. Er will dem Neoliberalismus den Krieg erklären - und ist, gemeinsam mit neuen Verbündeten und Weggefährten, bereit für die Revolution.

Die Dreharbeiten mit den Darstellern Bettina Hoppe, Tilman Vellguth, Henriette Simon und Thomas Bading finden - natürlich unter Einhaltung der Corona-Auflagen - in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin statt. Das Projekt wurde von den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Film- und Medienförderung Mecklenburg-Vorpommern bezuschusst. Ein Termin für den Kinostart ist noch nicht bekannt.

"Muxmäuschenstill" lief 2004 erfolgreich auf der Berlinale, der Film gewann den Max-Ophüls-Preis 2004 in vier Kategorien und den Deutschen Filmpreis in der Kategorie "Bester Schnitt".