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Alec Baldwin fordert Polizei an Filmsets

Weil ihm eine scharfe Waffe übergeben worden war, erschoss Alec Baldwin am Filmset von "Rust" Ende Oktober aus Versehen eine Kamerafrau. Nun fordert der Schauspieler die ständige Anwesenheit der Polizei bei Dreharbeiten.

Nach dem tragischen Zwischenfall bei den Dreharbeiten zum Western "Rust", bei dem die Kamerafrau Halyna Hutchins ums Leben gekommen war, fordert Alec Baldwin, der den Schuss abfeuerte, nun Veränderungen bei den Sicherheitsvorkehrungen an Filmsets.

Der Schauspieler teilte am Montag auf seinem Instagram-Profil einen Tweet seiner "Hilaria and Alec Baldwin Foundation", einer gemeinnützigen Organisation, die Künstlerinnen und Künstler unterstützt. "An jedem Film-/TV-Set, an dem Waffen verwendet werden, egal ob unecht oder nicht, sollte ein Polizist anwesend sein", heißt es in dem Statement. Dieser sollte von der Produktion engagiert werden und für die Überwachung der Sicherheit der Waffen verantwortlich sein.

Der tödliche Zwischenfall hatte sich Ende Oktober ereignet, Baldwin hatte mit einer Waffe, die ihm als sicher übergeben wurde, einen Schuss abgefeuert und damit Hutchins sowie den Regisseur des Films, Joel Souza, verletzt; Hutchins erlag ihren Verletzungen. Nach dem Vorfall war eine Diskussion um die Verwendung von Waffen bei Dreharbeiten entbrannt. Üblicherweise ist ein Waffenmeister für die Sicherheit der Waffen am Filmset zuständig. Wie es zu dem tragischen Ereignis kam, klärt die Polizei noch immer in ihren andauernden Untersuchungen.