Am Ende siegen Hoffnung und Glaube

Ein erfolgreicher Musiker, der eine todkranke junge Frau liebt: Die Erwin Brothers verfilmten die bewegende Geschichte des christlichen Songwriters Jeremy Camp mit KJ Apa und Britt Robertson in den Hauptrollen.

Als Sänger Jeremy Camp im Jahr 2002 sein Album "Stay" veröffentlichte, waren es nicht nur seine Songs, die die Menschen in den USA bewegten, sondern auch die Geschichte dahinter. Seine Freundin Melissa erkrankte 2000 an Krebs, fünf Monate später heiratete Camp sie nach der überstandenen Chemotherapie. Die Krankheit schien besiegt. Doch bereits in den Flitterwochen zerstörten Bauchschmerzen ihr junges Glück, nur wenige Monate später verlor Melissa den Kampf gegen den Krebs endgültig. In "Stay" verarbeitete Camp seinen Verlust und sang über seinen festen Glauben an Gott, trotz der Tragödie.

Diese bewegende Geschichte dient nun als Grundlage für den Film "I Still Believe" - benannt nach Camps gleichnamigen Song. In den Hauptrollen spielen "Riverdale"-Star KJ Apa und "Kein Ort ohne dich"-Star Britt Robertson, zum weiteren Cast gehören Sängerin Shania Twain als Jeremys Mutter und "Tote Mädchen lügen nicht"-Darsteller Gary Sinise als sein Vater.

Eine junge Liebe, die von einer tödlichen Krankheit überschattet wird, ist keine wirklich neue Geschichte - man denke an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (2014) oder an "Drei Schritte zu dir" (2019) mit Apas "Riverdale"-Kollegen Cole Sprouse. Was macht "I Still Believe" dennoch besonders?

"Am Ende der Not gibt es Hoffnung"

Zum einen basiert das Drama eben auf einer wahren Begebenheit, die nicht nur von zwei jungen Schauspielstars getragen wird, sondern auch von einem bewegenden Soundtrack, zum Teil bestehend aus Jeremy Camps eigenen Songs. Zum anderen haben sowohl die Musik als auch der Film einen starken christlichen Bezug. Der 42-jährige Camp ist selbst ein christlicher Songwriter, und auch die Regisseure Andrew und Jon Erwin ("I Can Only Imagine"), bekannt als Erwin Brothers, konzentrieren sich in ihren Filmen auf christliche Werte.

"Am Ende der Not gibt es Hoffnung", erklärte Camp im März, als der Film in den USA veröffentlicht wurde, gegenüber der Zeitschrift "People". "Anstatt mich abzuwenden und ein wütender, verbitterter Mensch gegenüber Gott zu sein, hat es mich stärker gemacht". 2004 heiratete der Sänger zum zweiten Mal, das Paar hat heute zwei Töchter.

Trailer "I Still Believe"