Autobiografie von Red-Hot-Chili-Peppers-Sänger Kiedis wird verfilmt

"Scar Tissue" Mit "Scar Tissue" veröffentlichte der Red-Hot-Chili-Peppers-Sänger Anthony Kiedis 2004 seine Autobiografie. Nun soll das Werk, das unter anderem von Kiedis' Drogensucht und vom Tod des Bandgründungsmitglieds Hillel Slovak handelt, verfilmt werden.

Seit knapp 40 Jahren ist die kalifornische Funk-Rock-Band Red Hot Chili Peppers bereits im Geschäft. Nun soll die Autobiografie des Frontmannes Anthony Kiedis verfilmt werden. Medienberichten zufolge soll Universal die Rechte an den Bestseller-Memoiren des Sängers, "Scar Tissue" (2004), erworben haben. Laut dem Branchendienst "Deadline" soll der 61-Jährige selbst als Produzent an dem Projekt beteiligt sein. Er arbeitet mit Brian Grazer, der Imagine Entertainment vertritt, und Guy Oseary (seit 2021 Manager der Band) zusammen. Die Produktion befinde sich in einer frühen Entwicklungsphase. Es ist bereits der dritte Anlauf des geplanten Filmprojekts.

Nach Angaben des Studios erwarte die Fans eine Adaption des Buches, die "ein schockierend offenes Porträt eines Künstlers, Süchtigen und Rädelsführers" sein wird und "eine zutiefst unkonventionelle Vater-Sohn-Geschichte vor dem Hintergrund der von Drogen geprägten Punk-Szene der 70er und 80er Jahre in L.A." enthält. Diese Geschichte untersuche, ohne zu urteilen. Es gehe vor allem darum, wie Kiedis' Erfahrungen seine Musik geformt haben.

"Scar Tissue": Was das Buch für Anthony Kiedis bedeutet

In einem früheren Interview mit der britischen Boulevard-Zeitung "The Sun" räumte Kiedis ein, dass er das Buch zuweilen bereut habe, weil es ihm wehgetan habe. "Aber dann begann ich zu sehen, dass es auf lange Sicht ein positives Echo hat." Eines sei ihm klar geworden: "Ich habe das Buch nicht für mich selbst geschrieben, sondern um zu zeigen, dass man ganz nach unten gehen und ganz nach oben kommen und ein produktives, erfolgreiches, glückliches und interessantes Leben führen kann". "Scar Tissue" landete nach der Veröffentlichung auf Platz eins der Bestsellerliste der New York Times.

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