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Bärenstarke Fortsetzung: Planungen zu "Paddington 3" laufen

Die ersten beiden Teile überzeugten nicht nur die Kritiker, sondern auch die Kinogänger. Nun bestätigte Studiocanal gegenüber dem Branchenblatt "Variety", dass die "Paddington"-Filmreihe mit einem dritten Teil fortgesetzt wird.

Fans des kleinen Bären mit dem roten Hut dürfen sich auf eine Fortsetzung freuen: Offenbar steht mit "Paddington 3" ein neuer Teil der beliebten komödiantischen Filmreihe in den Startlöchern. Vertreter des Filmunternehmens Studiocanal erklärten nun gegenüber dem Branchenblatt "Variety": "Wir können bestätigen, dass Studiocanal sehr hart und mit größter Sorgfalt an Film drei arbeitet - genau wie bei Film eins und zwei."

Damit wurde konkretisiert, was "Paddington"-Star Hugh Bonneville, der den Adoptivvater des kleinen Bären, Mr. Henry Brown, verkörpert, bereits vergangene Woche andeutete. In einem Interview in der "The Zoe Ball Breakfast Show" sprach Bonneville von einer "Vorwärtsdynamik" und davon, dass das Projekt "Paddington 3" "irgendwo am Horizont" zu sehen sei. Nun geht es offenbar doch schneller voran.

Kassenschlager und Kritikerliebling

Konkrete Infos gibt es zu dem Film noch nicht. Offenbar wird aber Paul King, der die ersten beide Teile der britischen Komödie als Regisseur und Autor oder Co-Autor zu verantworten hatte, nicht mehr auf dem Regiestuhl sitzen. Allerdings kündigte er an, auf andere Weise in das Projekt involviert zu sein. Vor längerer Zeit ließ Studiocanal zudem bereits verlauten, dass es erneut eine Co-Produktion mit Heyday Films von Produzent David Heyman werden soll.

Die beiden "Paddington"-Filme, jeweils ein Mix aus Realverfilmung und CGI, avancierten zu weltweiten Kassenschlagern und brachten 280 Millionen, respektive 225 Millionen US-Dollar ein. Auch bei den Kritikern kamen die Komödien, die auf der Kinderbuch-Reihe des 2017 verstorbenen Michael Bond beruhen, hervorragend an: So wurden die Filme für ihre herzerwärmende Botschaft über Gemeinschaft, bissigen Humor sowie gelungenes Casting gelobt. Teils wurde ihre Message als "Pro-Einwanderung" und "Anti-Brexit" interpretiert. Unter anderem war Nicole Kidman als fiese Tierpräparatorin Millicent Clyde und im zweiten Teil Hugh Grant als egoistischer Schauspieler zu sehen.