Claus Biederstaedt ist tot

Der Schauspieler und Synchronsprecher Claus Biederstaedt ist am Donnerstag im Alter von 91 Jahren gestorben.

Der Schauspieler und Synchronsprecher Claus Biederstaedt ist tot. Wie sein Sohn Thomas bestätigte, starb er am Donnerstag im Alter von 91 Jahren. Er hinterlässt seine Ehefrau und einen Sohn.

Claus Biederstaedt wurde am 28. Juni 1928 in Stargard geboren. Für sein Leinwanddebüt "Die große Versuchung" wurde er 1951 als bester Nachwuchsdarsteller mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. 1954 spielte er mit Romy Schneider im Film "Feuerwerk" unter der Regie von Kurt Hoffmann.

Anschließend wurde er in Filmen wie "Drei Männer im Schnee" (1955) und "Charleys Tante" (1956) an der Seite von Heinz Rühmann bekannt. Später spielte er in TV-Produktionen wie den ZDF-Serien "Derrick", "Der Alte" oder "Die Schwarzwaldklinik" mit. Außerdem war Biederstaedt als Synchronsprecher tätig und lieh unter anderem Marlon Brando und Paul Newman seine Stimme.

Aufgrund einer Erkrankung an Zungenkrebs konnte Biederstaedt in den vergangenen Jahren seinen Beruf nicht mehr ausüben. Ärzte hatten ihm nach der Diagnose zwei Drittel seiner Zunge entfernen und anschließend aus Teilen seines Oberschenkels rekonstruieren müssen. Zuletzt soll Biederstaedt den Krebs aber besiegt haben. Er hinterlässt seine zweite Ehefrau Barbara und einen Sohn aus erster Ehe.