Das sind die Kino-Highlights im Dezember

Ein Detektiv mit Tourette, zu allem entschlossene Jediritter und singende Katze-Mensch-Hybriden: Diese Kino-Highlights sollten Sie im Dezember nicht verpassen!

Ein Detektiv mit Tourette, zu allem entschlossene Jediritter und singende Katze-Mensch-Hybriden: Diese Kino-Highlights sollten Sie im Dezember nicht verpassen!

Der Kino-Dezember ist prall gefüllt - auf diese Filme darf man sich aber besonders freuen.

Jumanji: The Next Level

"Jumanji: Willkommen im Dschungel" hat vor zwei Jahren das düstere Original aus dem Jahr 1995 mit viel Mut zur Heiterkeit aufgepeppt: Wenn ein halbes Teenager-Hähnchen den Körper von Dwayne "The Rock" Johnson zur Verfügung hat und eine Highschool-Diva in dem von Jack Black steckt, dann konnte das ja auch gar nichts anderes werden als allerbeste Unterhaltung. Dass da eine Fortsetzung kommen musste, war klar.

Darum geht's: Keine gute Idee: Spencer hat das Jumanji-Videospiel erneut gestartet. Und wieder zieht es ihn und bald auch seine Freunde in die virtuellen Welten, in denen sie in die Körper ziemlich durchgeknallter Avatare schlüpfen. Um Spencer zurück in die wirkliche Welt zu holen, bleibt nur wenig Zeit.

Kinostart: 12. Dezember

Motherless Brooklyn

Von Edward Norton hat man in den letzten Jahre nicht viel gehört. "Motherless Brooklyn" katapultiert den 50-Jährigen nun zurück ins Rampenlicht. Denn in dem Neo-Noir-Krimi übernahm Norton nicht nur die Hauptrolle, sondern er schrieb auch das Drehbuch (nach dem Roman von Jonathan Lethem) und übernahm die Regie. In weiteren Rollen: Bruce Willis, Alec Baldwin und Willem Dafoe.

Darum geht's: Norton spielt Lionel Essrog, einen Privatdetektiv mit Tourette-Syndrom. Im Jahr 1957 muss der New Yorker einen Fall aufklären, der ihm besonders nahegeht: Sein Freund und Mentor wurde umgebracht. Bei den Ermittlungen hilft Essrog vor allem sein fotografisches Gedächtnis.

Kinostart: 12. Dezember

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

"Der Aufstieg Skywalkers" heißt der neunte "Star Wars"-Film. Eigentlich seltsam, sollte der Abschluss der aktuellen Trilogie doch auch die Handlung um Luke Skywalker und Co. zu einem Ende führen. Was es also mit diesem "Aufstieg" auf sich hat, bleibt spannend. Denn Details zur Handlung verrieten bislang weder Hauptdarsteller noch Regisseur J. J. Abrams noch sonst einer der Beteiligten.

Darum geht's: Klar ist bislang nur: Seit den Ereignissen aus "Die letzten Jedi" ist rund ein Jahr vergangen. Während sich Rebellen und Erste Ordnung gegenüberstehen, kommt es auch zwischen Jedi und Sith zu einem erbittert ausgetragenen Endkampf.

Kinostart: 18. Dezember

Cats

Sind das nun Menschen im Katzenkostüm oder Katzen im Menschenkostüm? Der erste Trailer zur Musicalverfilmung "Cats" ließ viele Zuschauer verwirrt bis belustigt zurück. Die Idee, am Computer singende Katze-Mensch-Hybriden zu schaffen, ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Aber Klassiker wie "Memories" dürften Musicalfreunde trotzdem begeistern.

Darum geht's: Basierend auf dem Erfolgsmusical von Sir Andrew Lloyd Webber erzählt "Cats" die Geschichte einer Gruppe Londoner Katzen, die sich einmal im Jahr zusammenfindet, um in einem neuen Katzenleben wiedergeboren zu werden. Mit dabei im Film von Tom Hooper ("The King's Speech"): Judi Dench, Jason Derulo, James Cordon, Taylor Swift, Ian McKellen und Idris Elba - allesamt im virtuellen Katzenkostüm.

Kinostart: 25. Dezember

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Generationen von Schülern kennen Judith Kerrs Roman "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" aus dem Deutsch- oder Englischunterricht. Keine Geringere als Oscar-Preisträgerin Caroline Link ("Nirgendwo in Afrika", "Der Junge muss an die frische Luft") hat den Bestseller nun mit Stars wie Oliver Masucci und Justus von Dohnányi verfilmt.

Darum geht's: Die neunjährige Anna flieht im Jahr 1933 mit ihrer jüdischen Familie nach Zürich. In der Hektik des Aufbruchs lässt sie ihr Lieblingskuscheltier zurück in der alten Heimat: ein rosa Stoffkaninchen. Doch auch in der Schweiz ist Annas Familie nicht sicher - die Flucht vor den Nazis geht weiter.

Kinostart: 26. Dezember

The Farewell

Ein Film mit fast ausschließlich chinesischstämmigem Cast als Oscar-Gewinner? Das wäre eine Sensation. Der Tragikomödie "The Farewell" werden von US-Beobachtern auf jeden Fall gute Chancen eingeräumt - in den Kategorien "bester Film", "beste Regie" und "bestes Drehbuch".

Darum geht's: Autorin Billi (Awkwafina) lebt als Tochter chinesischer Einwanderer in New York. Zur Heimat ihrer Vorfahren hat sie nur wenig Bezug. Als aber ihre Großmutter an Krebs erkrankt, reist sie in die für sie völlig fremde Millionenstadt Changchun. Doch zuvor muss sie ihren Eltern eines versprechen: Sie darf ihrer Großmutter nicht von deren Krebserkrankung sagen. Denn noch ahnt die alte Dame nicht, dass sie dem Tod sehr nahe ist.

Kinostart: 26. Dezember