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Deshalb wollte Peter Jackson seine Arbeit an "Herr der Ringe" vergessen

Star-Regisseur Die "Herr der Ringe"-Reihe machte Peter Jackson zu einem der erfolgreichsten Regisseure der Welt. In einem Interview verriet der Filmemacher nun jedoch, welche drastischen Maßnahmen er in Erwägung zog, um die Dreharbeiten zu vergessen.

Mit der "Herr der Ringe"-Trilogie schrieb er Filmgeschichte, mit den "Der Hobbit"-Filmen schuf er drei weitere Blockbuster: Wenn man die Einspielergebnisse seiner Filme zusammenzählt, dann ist Peter Jackson der dritterfolgreichste Regisseur aller Zeiten. Nichtsdestotrotz erinnert sich der 61-Jährige nicht gerne an seine Arbeit am Set.

"Als wir die 'Herr der Ringe'-Reihe drehten, hatte ich immer das Gefühl, dass ich der Unglückliche war, der sie nie als ganz neue Filme zu sehen bekam", sagte Jackson nun im Podcast "Awards Chatter". "Zu dem Zeitpunkt, als die Filme in die Kinos kamen, war ich schon fünf oder sechs Jahre lang in sie eingetaucht. Es war ein großer Verlust für mich, dass ich sie nicht wie alle anderen sehen konnte."

Peter Jackson über neue "Herr der Ringe"-Serie: "Ich werde sie mir ansehen"

Um seine Werke aus einem neuen Blickwinkel betrachten zu können, habe Jackson sogar eine besonders ungewöhnliche Maßnahme in Erwähnung gezogen. "Ich habe tatsächlich überlegt, zu einem Hypnosetherapeuten zu gehen, der mich hypnotisieren sollte. So wollte ich die Filme und die Arbeit, die ich in den letzten sechs oder sieben Jahren geleistet hatte, vergessen", erklärte der Filmemacher. Letztendlich habe er sich gegen die Hypnose entschieden, freue sich deshalb aber umso mehr auf die neue "Herr der Ringe"-Serie, an deren Dreharbeiten er nicht beteiligt war.

"Ich werde sie mir ansehen", so Jackson über "Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht". Am meisten freue er sich darauf, das Amazon-Prime-Original "als völlig neutraler Zuschauer zu sehen". Bis 2. September muss sich Jackson - so wie alle anderen auch - jedoch noch gedulden. Dann startet die vorerst neun Episoden umfassende Serie, deren Produktion laut Schätzungen rund eine Milliarde Dollar gekostet haben soll.

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