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Die Ghostbusters sind zurück: Das sind die Kino-Highlights der Woche

"Ghostbusters: Legacy", "Die Addams Family 2" und "Eiffel in Love": Das sind die Kino-Neustarts am 18. November.

Von manch cineastischem Kulturgut sollte man am besten die Finger lassen. Das zumindest dachten sich viele "Ghostbusters"-Fans, als 2016 die Neuverfilmung der beiden Kultfilme aus den 80-ern in die Kinos kamen. In der schlicht "Ghostbusters" betitelten Neuauflage waren die Geisterjäger plötzlich Geisterjägerinnen, gespielt unter anderem von Melissa McCarthy. Der Film von Paul Feig floppte an den Kinokassen, und das völlig zu Recht. Nun, fünf Jahre später, sind die Geisterjäger erneut zurück - diesmal allerdings als Fortsetzung der beiden Originalfilme. "Ghostbusters: Legacy" ist eines der Kino-Highlights der Woche - neben dem Animationsfilm "Die Addams Family 2" und dem französischen Drama "Eiffel in Love".

Ghostbusters: Legacy

"Who you gonna call? Ghostbusters!" Man muss bis zum Abspann warten, bis endlich der legendäre "Ghostbusters"-Song erklingt, der 1985 gar für einen Oscar nominiert war. Aber das Warten lohnt sich. Denn "Ghostbusters: Legacy", die Fortsetzung der beiden Geisterjägerfilme von 1984 und 1989, ist perfekte Unterhaltung für Nostalgiker und Neueinsteiger gleichermaßen. Der Film von Regisseur Jason Reitman, dem Sohn des Originalregisseurs Ivan Reitman (der nun als Produzent beteiligt ist), macht sehr viel richtig: "Afterlife", so der englische Titel des Films, erfindet die Reihe einerseits neu, steckt aber auch so voller Anspielungen auf die ersten beiden Filme, dass Fans ein paar Freudentränchen in die Augen schießen dürften. Zumal auch die noch lebenden Original-Geisterjäger von damals - Bill Murray, Dan Aykroyd und Ernie Hudson - einen kurzen, aber entscheidenden Auftritt haben.

Im Mittelpunkt des Films steht allerdings eine neue Generation. Die Jugendlichen Trevor (Finn Wolfhard) und Phoebe (Mckenna Grace) ziehen gemeinsam mit ihrer Mutter Callie (Carrie Coon) eher unfreiwillig von Chicago in das baufällige Anwesen von Callies verstorbenen Vater, mitten in der Einöde von Oklahoma. Doch langweilig wird es hier nicht. Denn in dem Städtchen Summerville ereignen sich seltsame Dinge. Zunächst bebt nur die Erde, dann aber erwachen finstere Mächte zum Leben. Ein Glück, dass die technikbegeisterte Phoebe und ihr etwas verträumter Bruder Trevor entdecken, dass ihr Opa einst Geisterjäger war. Zusammen mit dem smarten Nachbarsjungen "Podcast" (Logan Kim), ihrem Lehrer Mr. Grooberson (Paul Rudd) und allerlei in die Jahre gekommenem "Ghostbusters"-Equipment machen sie sich daran, ihre neue Heimat zu beschützen.

Die Addams Family 2

Im Jahr 1938 machten die amerikanischen Leser erstmals Bekanntschaft mit einer Familie, die so ganz anders war als sie selbst: Für Cartoons, die im "New Yorker" erschienen, erschuf Charles Addams eine eigenwillige, dem Morbiden zugewandte Sippe, mit der er das Bild der perfekten Familie persiflieren wollte - "Die Addams Family". Mitte der 60er-Jahre verfilmte das US-Fernsehen erstmals die Abenteuer von Morticia, Gomez und Co., in den 90-ern folgten zwei Spielfilme. Vor zwei Jahren kehrt die kultige Familie dann zurück - als Animationsfilm, der nun fortgesetzt wird.

In "Die Addams Family 2" werden Papa Gomez und Mama Morticia mit dem größten nur denkbaren Horror konfrontiert: der Pubertät ihrer Kinder! Damit sich Tochter Wednesday und Sohn Pugsley nicht völlig vom Rest der Familie entfremden, holt Gomez das Familienwohnmobil aus der Garage und bricht mit seiner Sippe zu einer Reise kreuz und quer durch die USA auf. "Dieser Trip wird die Addams näher zusammenbringen als je zuvor", glaubt er. Tochter Wednesday sieht das anders: "Oder aber es wird niemand überleben." Mit an Bord: Onkel Fester und Butler Lurch sowie das Eiskalte Händchen, das das Familienwohnmobil souverän durch die Staaten lenkt. Doch den Addams ist ein fieser Schurke auf den Fersen, der das ohnehin fragile Familienglück zu gefährden droht ...

Eiffel in Love

Wenn man heute durch Paris schlendert, kann man es sich kaum vorstellen: Der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, spaltete noch vor seinem Bau die öffentliche Meinung. Ein Hunderte Meter hoher Turm, dessen einzige Funktion es ist, als Eingangstor und Aussichtsplattform der Weltausstellung von 1889 zu dienen - für viele Pariser undenkbar! Als der Turm dann aber stand, strömten die Menschen zu Hunderttausenden auf das imposante Bauwerk, das bis 1930 das höchste der Welt war. Erbaut wurde diese Ikone der Architektur von Gustave Eiffel, der nun im Mittelpunkt des Biopics "Eiffel in Love" steht.

Der Film von Martin Bourboulon vermischt historische Fakten mit einer Liebesgeschichte, die es so vielleicht tatsächlich gegeben hat, die allerdings nicht verbürgt ist. Gustave Eiffel (Romain Duris) soll für die Weltausstellung 1889, die den 100. Jahrestag der Französischen Revolution feiert, ein Wahrzeichen schaffen. Doch zunächst sträubt er sich dagegen. "Mich interessiert es nicht, etwas zu bauen, das zu nichts nutze ist und wieder abgerissen wird", schimpft er. Doch als er seine Jugendliebe Adrienne Bourgès (Emma Mackey) wieder trifft, lässt er sich umstimmen - und entwirft "eine Kampfansage an die Schwerkraft", die schließlich als Eiffelturm Geschichte schreiben wird.