Es wird wieder stürmisch: Universal plant Reboot von "Twister"

Mit "Twister" gelang Regisseur Jan de Bont ein Katastrophenfilm mit riesigem Tornado und vielen Effekten. Nun soll Joseph Kosinski den Stoff in die Hand nehmen und eine Neuinterpretation wagen.

Im Jahr 1996 brachte Regisseur Jan de Bont ("Speed") mit "Twister" einen reißerischen Katastrophenfilm mit Bill Paxton und Helen Hunt in den Hauptrollen auf die Leinwände. Nun soll ein Reboot folgen: Wie das Magazin "The Hollywood Reporter" berichtet, sei die Neuinterpretation des Films bei Universal bereits in Arbeit und als Regisseur Joseph Kosinski ("Top Gun: Maverick") im Gespräch.

Fest steht bereits, dass Frank Marshall ("The Sixth Sense", "Bourne"-Filmreihe, "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels", "Jurassic World") den neuen "Twister" produzieren wird, allerdings ist noch nicht bekannt, wer für das Drehbuch verantwortlich sein wird.

Im Originalfilm, der unter anderem von Steven Spielberg produziert wurde, machen sich das in Scheidung lebende Paar Paxton und Hunt auf den Weg, einen riesigen Tornado zu verfolgen. Besonders in Erinnerung blieb das innovative Sounddesign und die vielen Effekte: Der Film wurde bei den Oscars in der Kategorie "Visual Effects" und "Best Sound" nominiert, verlor aber gegen Roland Emmerichs "Independence Day".

Allerdings wurde der "Twister" auch mit dem Negativpreis "Die Goldene Himbeere" in der Sonderkategorie "Am schlechtesten geschriebene Filme, die über 100 Millionen Dollar einspielten" ausgezeichnet. Außerdem wurde Jami Gertz als "Schlechteste Nebendarstellerin" nominiert. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 494,4 Millionen Dollar zählt "Twister" bis heute in den USA zu den 100 erfolgreichsten Filmen. Auf ein Wiedersehen mit dem Hauptdarsteller Bill Paxton wird man sich leider nicht freuen dürfen: Der Schauspieler verstarb 2017 mit 61 Jahren an einem Schlaganfall.