Explosionen erschüttern Dreharbeiten zu "Bond 25"

Steht das 25. "James Bond"-Abenteuer unter einem Fluch? Nach der Verletzung von Hauptdarsteller Daniel Craig kam es nun zu Explosionen am Set - und einem erneuten Zwangsstopp der Dreharbeiten.

Die Produktion des 25. Bond-Films steht wirklich unter keinem guten Stern: Erst vor wenigen Wochen verletzte sich Hauptdarsteller Daniel Craig am Set den Knöchel, Operation und Zwangspause waren die Folgen. Zuvor hatte bereits Regisseur Danny Boyle das Projekt verlassen, da die Produzenten nicht mit seinem Drehbuch zufrieden gewesen seien.

Nun ereigneten sich bei den Dreharbeiten in der Nähe von London drei starke Explosionen. Die britische "Sun" berichtet, dass in den Pinewood-Studios ein Stunt misslungen sei. Die Crew wollte eine Szene drehen, bei der sich ein Feuerball in einem Labor entwickelt. Doch stattdessen haben drei große Explosionen stattgefunden, die sowohl Teile des Dachs als auch die Wandverkleidung heruntergerissen haben.

Entwarnung von offizieller Seite

"Etwas lief fürchterlich schief", zitiert die "Sun" eine Quelle, die am Set zugegen war. Ein Mitglied der Crew habe verletzt am Boden gelegen. Von offizieller Seite klingt der Vorfall allerdings weniger dramatisch. Es handelte sich um eine "kontrollierte Sprengung", bei der das Studio beschädigt wurde. Am Set habe sich niemand verletzt. "Ein Crew-Mitglied außerhalb des Studios hat sich eine kleine Verletzung zugezogen", heißt es auf dem Twitter-Account der Agentenfilm-Reihe.

Die Dreharbeiten seien sofort unterbrochen worden, das Set wurde zunächst komplett gesperrt. Ob der Kinostart des neuen, offiziell noch unbetitelten "Bond" sich dadurch verschieben wird, ist nicht bekannt - geplant ist derzeit der 9. April 2020.