Filmfestival von Cannes: Verschiebung "keine Option mehr"

Das Festival von Cannes wird nicht in geplanter Form stattfinden. Erwogen wird eine Zusammenlegung mit den Filmfestspielen von Venedig.

Das Festival von Cannes wird nicht in geplanter Form stattfinden. Erwogen wird eine Zusammenlegung mit den Filmfestspielen von Venedig.

Das Filmfestival von Cannes wird nicht wie geplant stattfinden. Nachdem der ursprüngliche Termin Mitte Mai schon vor einigen Wochen abgesagt worden war, ist nun auch eine Verlegung auf einen späteren Termin vom Tisch. Eine Verschiebung auf Ende Juni bis Anfang Juli sei "keine Option mehr", teilten die Veranstalter am Donnerstagabend mit. Es sei schwer vorstellbar, dass das Festival in diesem Jahr in normaler Form abgehalten werden könne.

Die 73. Internationalen Filmfestspiele von Cannes sollten ursprünglich vom 12. bis 23. Mai stattfinden. Welche Form sie nun annehmen sollen, wollen die Veranstalter in Kürze mitteilen. Zuletzt teilte Festival-Chef Thierry Frémaux mit, er könne sich eine Zusammenlegung mit dem Festival von Venedig vorstellen, das für den Spätsommmer geplant ist. Das Festival nur im Internet stattfinden zu lassen, sei hingegen keine Option.

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hatte am Montag mitgeteilt, die Ausgangsbeschränkungen in Frankreich weiter zu verlängern. Großveranstaltungen sollen frühestens Mitte Juli wieder stattfinden dürfen.