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"Für König und Vaterland": Das ändert sich für "James Bond" durch den Tod der Queen

Agentenfilmreihe Der Tod von Queen Elizabeth II. war das Ende einer Ära im Vereinigten Königreich. Die Regentschaft von Charles III. wird auch einen Einfluss auf die künftigen Filme über den Geheimagenten James Bond haben.

Als Queen Elizabeth II. am 8. September im Alter von 96 Jahren starb und ihr Sohn als König Charles III. den Thron bestieg, setzte dies tiefgreifende Veränderungen im Vereinigten Königreich in Gang. Britinnen und Briten müssen sich nicht nur nach 70 Jahren Regentschaft an einen neuen Text ihrer Nationalhymne (aus "God Save The Queen" wurde "God Save The King") gewöhnen, auch der beliebte Geheimagent James Bond bekommt einen neuen Leitspruch.

"Der zentrale Charakter des James Bond ist das wichtigste Element dieser Filme", sagte die James-Bond-Produzentin Barbara Broccoli jüngst in Los Angeles: "und wir glauben, dass er für die Königin und nun für den König und das Land arbeitet" Somit dient Bond künftig "König und Vaterland".

"Man darf keine Angst vor Veränderungen haben"

Auf das Grundprinzip der Filme werde dies allerdings keinen Einfluss haben, fuhr Broccoli fort: Es gebe bei 007 "bestimmte formelhafte Dinge", die für immer blieben. So gehe es dem britischen Geheimagenten "nicht um seinen persönlichen Vorteil. Es geht ihm darum, die Welt sicherer zu machen". Dies sei "etwas, was wir definitiv nicht ändern würden", bekräftigte die 62-Jährige.

Dennoch betonten sowohl sie als auch der Co-Produzent Michael G. Wilson, wie wichtig Veränderungen und Anpassungen an die sich stetig wandelnden Herausforderungen der Welt seien: "Man darf keine Angst vor Veränderungen haben", sagte Wilson. Das Publikum stelle zwar "eine gewisse Erwartung" an den Geheimagenten: "Aber sie wollen auch überrascht werden."

Wie genau es mit dem Geheimagenten künftig weitergeht, wollten die beiden nicht verraten: Die Verhandlungen mit Amazon hätten noch nicht begonnen. Im Frühjahr hatte der einst als Online-Buchladen gestartete Konzern das Hollywood-Studio MGM und damit auch die Rechte an sämtlichen Filmen aus der "James Bond"-Reihe für 8,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Wer nach Daniel Craig in die Rolle des Geheimagenten schlüpft, ist weiterhin offen.

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