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"Ghostbusters"-Regisseur: "Ich hatte Angst, für immer im Schatten meines Vaters zu stehen"

"Es war unglaublich, so aufzuwachsen": "Ghostbusters: Legacy"-Regisseur Jason Reitman spricht über seine Kindheit und ein schweres Erbe.

Er war von Anfang an Teil der Kult-Reihe: Jason Reitman wuchs dank seines Vaters Ivan Reitman, dem Regisseur des ersten "Ghostbusters"-Teils (1984) quasi am Set des Comedy-Streifens auf. Jetzt, fast 40 Jahre später, ist Jason selbst als Regisseur für den neuesten Teil namens "Ghostbusters: Afterlife" (hierzulande unter dem Titel "Ghostbusters: Legacy" ab 19. November im Kino) verantwortlich. Eine große Ehre, die mit jeder Menge Druck einhergeht! Gegenüber der Agentur teleschau gab der 44-Jährige jetzt zu, wie aufregend es damals für ihn als Siebenjährigen war, Teil des "Ghostbusters"-Kosmos zu sein: "Es war schon ziemlich cool. Ich durfte einfach so am Set herumlaufen und konnte dabei zusehen, wie es Marshmallows vom Himmel regnet. Ich konnte miterleben, wie die Spezialeffekte in Wirklichkeit aussahen. Es war unglaublich, so aufzuwachsen. Ich war damals als Kind zu Halloween als 'Ghostbuster' verkleidet - aber war dabei der einzige, der wirkliches Equipment aus dem Film trug."

Jason Reitman verriet weiter: "Ich wuchs wirklich als eines der privilegiertesten Kinder der Welt auf. In der Nähe von Filmsets aufzuwachsen ist wie im Zirkus. Aber diesen Prozess live mitzuerleben hat in mir das Feuer fürs Filmemachen entfacht."

Ob es für den 44-jährigen Kanadier einen Plan B gibt? Nein! Reitman stellte gegenüber teleschau klar: "Es gab definitiv Momente, in denen ich Angst davor hatte, für immer im Schatten meines Vaters stehen. Daher habe ich für eine kurze Zeit überlegt, als Psychologe zu arbeiten. Vielleicht hätte ich damit sogar Erfolg gehabt, aber ich glaube, ich habe die Welt vor einem wirklich schlechten Psychologen bewahrt." Abschließend scherzt der Filmemacher: "Dafür hat die Welt einen mittelmäßigen Regisseur."