Im Autokino die Nase vorn: "Die Känguru-Chroniken" erobern wieder die Kinocharts

Wenn die regulären Kinos geschlossen haben, erobert das vorlaute Kommunisten-Känguru eben die Autokinos: Die Komödie "Die Känguru-Chroniken" schaffte es auf diesen anachronistischen Wegen auf Platz eins der Kinocharts.

Wenn die regulären Kinos geschlossen haben, erobert das vorlaute Kommunisten-Känguru eben die Autokinos: Die Komödie "Die Känguru-Chroniken" schaffte es auf diesen anachronistischen Wegen auf Platz eins der Kinocharts.

Kurz nach dem Start der Komödie "Die Känguru-Chroniken" wurden die Kinos geschlossen. Nur 500.000 Zuschauer konnten den Film in den ersten zehn Tagen sehen, ehe die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung dem Siegeszug ein vorläufigese Ende bereiteten. Doch das scheint dem vorlauten Känguru nichts anzuhaben - denn es gibt ja durchaus Alternativen: Wie die X Verleih AG mitteilte, steht die Komödie, die regulär in Autokinos gezeigt wird, mit 60.000 Zuschauern jetzt wieder an der Spitze der Kinocharts.

Wer sich nicht für Autokinos erwärmen kann, den Film aber trotzdem sehen will, wird für seine Geduld belohnt werden: Sobald die Lichtspielhäuser wieder öffnen, werde der Film erneut auf die Leinwand zurückkehren - mit einer "Überraschung", heißt es vom Verleih.

"Die Känguru-Chroniken" basiert auf Motiven des 2009 veröffentlichten Romans "Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers" sowie dessen drei Fortsetzungen von Autor Marc-Uwe Kling. Der Film handelt von dem Kleinkünstler Marc-Uwe, der gemeinsam mit einem kommunistischen Känguru in einer Berliner WG wohnt. Eines Tages wird ihre Bleibe von einem Immobilienhai bedroht. Doch das Känguru entwickelt einen Plan, um sein Heim zu retten. Das Drehbuch zum Film wurde von Kling selbst verfasst. Regie führte Dani Levy ("Alles auf Zucker").